PC-Räume
Noch mehr, noch besser

von Herbert Stappler (Ausgabe 99/3, Oktober 1999)

 

Die neuen PC-Räume des EDV-Zentrums haben das erste halbe Jahr Vollbetrieb gut überstanden. Das System war im wesentlichen stabil, und die auftretenden Probleme und Fehler hielten sich trotz tausender Benutzer in durchaus tolerierbaren Grenzen. Der größte Mangel ist altbekannt: Es gibt zu wenige PCs. Daher ist die Errichtung von zusätzlichen PC-Räumen sicher die vordringlichste Aufgabe der nächsten Jahre. Angesichts der räumlichen Gegebenheiten an der Universität Wien werden die meisten dieser neuen PC-Räume direkt an Instituten entstehen. Das EDV-Zentrum ist - unter den weiter unten angeführten Voraussetzungen - grundsätzlich bereit, PC-Räume an Instituten zu errichten und gemeinsam mit dem Institut zu betreuen.

An folgenden Instituten sind bereits PC-Räume in Betrieb bzw. werden in Kürze zur Verfügung stehen:

  • Besondere Klinische Einrichtung Studienzentrum (Neues AKH)
  • Institut für Botanik (Rennweg 14)
  • Institut für Germanistik (Hauptgebäude, 3. Stock)
  • Institut für Humanbiologie (UZA I)
  • Institut für Mineralogie (UZA II)
  • Institut für Pflanzenphysiologie (UZA I)
  • Institut für Politikwissenschaft (Währinger Straße 17)
  • Institut für Psychologie (NIG, 6. Stock)
  • Institut für Völkerkunde (NIG, 4. Stock)
  • Rechtswissenschaftliche Fakultät (Heßgasse 1)

Mit weiteren Instituten und Einrichtungen ist bereits das Einvernehmen über die Errichtung von PC-Räumen hergestellt worden oder steht unmittelbar bevor (u.a. Institut für Mikrobiologie und Genetik, Betriebswirtschaftszentrum).

Die Aufgabenverteilung in dieser Kooperation sieht in der Regel so aus:

  • Das Institut stellt die Räumlichkeiten zur Verfügung und übernimmt eine Reihe von Aufgaben, die nur vor Ort durchgeführt werden können, z.B. Öffnen und Schließen des PC-Raums zu den vereinbarten Zeiten, Aufsicht über die Aktivitäten im PC-Raum, Lagerung und Ausgabe von Verbrauchsmaterialien (hauptsächlich Druckerpapier und Toner), Meldung von Defekten und Systemproblemen an das EDV-Zentrum.
  • Das EDV-Zentrum sorgt für die Ausstattung mit PCs und Druckern und die Anbindung an das Datennetz, wartet sowohl die Hard- als auch die Software und kümmert sich um die Verwaltung der UserIDs.

Grundbedingung ist, daß das vom EDV-Zentrum auf den PCs zur Verfügung gestellte Softwareangebot den Bedürfnissen der Benutzer am jeweiligen Institut entspricht. Aus technischen und organisatorischen Gründen kann das EDV-Zentrum die PCs nur mit einheitlicher Software ausstatten. Es ist leider nicht möglich, auf Sonderwünsche (sei es andere Standard- oder fachspezifische Software) einzugehen, und in der Regel können weder die Benutzer noch das Institut zusätzliche Programme installieren.

Es ist klar, daß man mit diesen PCs nicht alle denkbaren Anforderungen an einen Arbeitsplatzrechner abdecken kann; das EDV-Zentrum ist aber bemüht, die Basisaustattung großzügig zu bemessen. So wurde im Sommer 1999 das Softwareangebot auf den PCs um folgende Produkte erweitert:

  • HCL-Exceed (Zugriff auf Unix-Rechner mit X-Windows),
  • MS-Outlook 98 (der Kommunikationsmanager des MS-Office-Pakets),
  • Statgraphics (Statistikpaket mit attraktivem Grafikteil),
  • Unterstützung für die in den PCs eingebauten Soundkarten (da die Verwendung von Lautsprechern in den PC-Räumen wohl nicht zumutbar ist, wurde der Anschluß der Soundkarte mittels eines zusätzlichen, seitlich am PC befestigten Kabels so verlängert, daß mitgebrachte Kopfhörer dort leicht angeschlossen werden können),
  • Unterstützung für fremdsprachige Tastaturlayouts und Verwendung diverser Zeichensätze in verschiedenen Applikationen (z.B. Japanisch im MS-Internet Explorer).

Außerdem wurde in den meisten Räumen jeweils ein PC mit einem ZIP-Laufwerk (100 MB) ausgestattet und an einigen Geräten ein CD-Brenner installiert. Im NIG und im AAKH wurden jeweils zwei Scanner aufgestellt. Die angeschlossenen PCs verfügen neben der Software zum Scannen und Bearbeiten von Bildern (vorzugsweise Adobe Photoshop) auch über das Texterkennungsprogramm OmniPage, das das mit dem Scanner erfaßte Schriftbild in vom PC verarbeitbaren Text umwandelt.