RIS/RDB über WWW abrufbar

von Walter Kunft (Ausgabe 99/3, Oktober 1999)

 

Das Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS) mit seinen verschiedenen Komponenten ist unter http://www.ris.bka.gv.at/ bereits seit längerem über WWW frei zugänglich, nicht jedoch die kostenpflichtige Rechtsdatenbank (RDB). Diese und einige andere, unter dem oben genannten URL nicht verfügbaren Datenbanken (CELEX, Justiz, Erlässe des BM für Justiz, Berufungskommission, Disziplinaroberkommission beim Bundeskanzleramt) können Mitarbeiter der österreichischen Universitäten und Studierende der Rechtswissenschaftlichen Fakultäten seit Ende August 1999 unter http://ris.aco.net/ kostenlos abrufen.

Diese Lösung wurde gemeinsam mit der Bundesrechenzentrum GmbH und ACOnet erarbeitet; der bisherige Zugang über 3270-Terminalemulation (dial VTAM) wird aufgelassen.

Eine der Schwierigkeiten bei der Realisierung des neuen Zugriffskonzepts auf RIS/RDB war die Forderung des Bundeskanzleramts (BKA), die Uni-Mitarbeiter von den Studierenden der Rechtswissenschaftlichen Fakultäten zu unterscheiden. Dies geschieht auf Basis der IP-Adressen: Ein RIS-Verantwortlicher je Universität spezifiziert, welche Netze, Subnetze bzw. Rechner der betreffenden Uni für den RIS/RDB-Zugang von Mitarbeitern und welche für den Zugang von Studierenden der Rechtswissenschaftlichen Fakultät berechtigt sein sollen. Sobald diese IP-Adressen in den zuständigen Router an der Uni Wien eingetragen wurden (Kontaktperson am EDV-Zentrum: Edwin Cikan, Tel.: 4277-14022), kann von allen so definierten Systemen auf RIS/RDB zugegriffen werden.