Mailbox-Reform, Teil II

von Peter Marksteiner (Ausgabe 99/3, Oktober 1999)

 

Die im Comment 99/2 angekündigte Umstellung des Mailbox-Rechners wurde - ein wenig später als geplant - am Sonntag, dem 5. September 1999 durchgeführt. Die Umstellung selbst verlief ohne größere Probleme: Um 11 Uhr wurde der alte Mailbox-Rechner abgeschaltet; im Laufe des Tages wurden alle Daten auf den neuen Rechner übertragen, der um 21 Uhr den Betrieb aufnahm. Der neue Rechner (IBM RS/6000 43P Model 150 mit 728 MB Hauptspeicher) hat sich bis jetzt sehr bewährt: Er läuft sehr stabil und ist deutlich leistungsfähiger als der bisherige Mailbox-Rechner, sodaß er für die nächsten Jahre, in denen der eMail-Verkehr wohl stark steigen wird, gerüstet ist.

Natürlich gab es in den ersten Tagen einige "Kinderkrankheiten" - beispielsweise Inkompatibilitäten zwischen der neuen und der alten Version des Mailprogramms Pine oder einige Eigenheiten des neuen Webservers, der wesentlich wählerischer ist, was die Zugriffsberechtigungen von Webseiten betrifft (siehe dazu Nie vergessen: html-perm). Die meisten dieser Probleme konnten aber bereits gelöst werden.

Fast vollkommen reibungslos verlief die Umstellung auf die neuen Usernamen, die etwas anders durchgeführt wurde als ursprünglich vorgesehen: Auf dem Mailbox-Rechner selbst - also bei Login mittels Telnet, SSH und FTP - gelten seit der Umstellung nur mehr die neuen Usernamen; beim Einwählen und Mailing mittels POP können die alten aber unbefristet (d.h. bis zum "Ablaufdatum" der Benutzungsberechtigung) weiterverwendet werden. Es sind daher keinerlei Änderungen an der Konfiguration von Mailprogrammen notwendig.

Die Administration der UserIDs wird schrittweise auf das neue System umgestellt, das den bürokratischen Aufwand vermindern und die Abläufe beschleunigen soll. Wer besonders dringend eine Mailadresse braucht, kann sich ans Service- und Beratungszentrum wenden: Dort wird sofort eine Benutzungsberechtigung vergeben. Uni-Mitarbeiter, die in der Personaldatenbank (http://www.univie.ac.at/UNI-Daten/) aufscheinen, brauchen dazu nur einen Ausweis; andernfalls muß das Formular Anmeldung zum Mailbox-Service ausgefüllt und vom Institutsvorstand bestätigt werden.

Die Umstellung wurde auch zum Anlaß genommen, das Mailbox-Informationssystem (http://mailbox.univie.ac.at/), dessen Inhalte zu einem beträchtlichen Teil veraltet waren, neu zu gestalten und zu aktualisieren. Wir bitten Sie zu entschuldigen, daß die Mailbox-Homepage derzeit eine Baustelle ist und manche Links ins Leere zeigen: Diese Arbeit geht vor allem wegen des Personalmangels in der WWW-Redaktion (siehe Seite 6) nur zögernd voran. Auch einige andere angekündigte Neuerungen - beispielsweise die Möglichkeit, die Mailbox-UserID auch in den PC-Räumen zu verwenden - können erst im Laufe der nächsten Wochen verwirklicht werden.