PC-Räume
Was geschah & was geschehen soll

von Herbert Stappler (Ausgabe 99/2, Juni 1999)

 

Seit Inbetriebnahme der PC-Räume im NIG (Dezember 98) und im AAKH (Februar 99) wurde kontinuierlich an der Verbesserung des Angebots gearbeitet:

Ende März wurde das Softwareangebot, mit dem jeder PC ausgestattet ist, wesentlich erweitert. Neben den MS-Office-Produkten (Word, Excel, PowerPoint, Access) sind nun mit den Adobe-Produkten Illustrator (Zeichenprogramm), Photoshop (Bildbearbeitung) und PageMill (HTML-Editor) auch professionelle Grafikprogramme verfügbar. Das weit verbreitete Statistikprogramm SPSS, Software für die wichtigsten Internetanwendungen (eMail, WWW, FTP, Telnet, News) sowie wichtige Utilities wie WinZip oder das Antivirusprogramm von McAfee ergänzen die umfangreiche Softwareausstattung der Arbeitsplätze.

Zusätzlich wurde die Verwaltung der von den PCs abgeschickten Druckjobs neu konzipiert: Jeder Benutzer eines PC-Raums kann jeden der aufgestellten Drucker verwenden - d.h. er kann auch im AAKH abgeschickte Druckjobs im NIG ausdrucken. Sobald man an dem zum jeweiligen Drucker gehörigen Terminal seine UserID und sein Paßwort eingegeben hat, werden alle unter dieser UserID abgeschickten Druckaufträge aufgelistet. Man wählt am Terminal einen Druckauftrag aus und startet ihn. Die Druckkosten werden über eine CopyCard verrechnet, die zu Beginn des Vorgangs in den Kartenleser neben dem Drucker zu schieben ist (die verwendeten CopyCards sind dieselben wie für die ÖH-Kopierer).

Rechtzeitig zu Beginn des Sommersemesters 1999 wurden die für die Abhaltung von Lehrveranstaltungen erforderlichen technischen und organisatorischen Voraussetzungen geschaffen (siehe Kasten).

Im April wurde am Institut für Germanistik der erste PC-Raum eröffnet, der in Kooperation mit einem Institut betrieben wird. Er befindet sich im 3. Stock des Universitäts-Hauptgebäudes, ist mit 14 PCs ausgestattet und voll in das System der öffentlichen PC-Räume eingebunden.

Mit einem Scanner im AAKH und einem speziellen PC im Service- und Beratungszentrum im NIG, der sowohl über ein ZIP-Laufwerk als auch über einen CD-Brenner verfügt, wurde ein erster kleiner Schritt zur Unterstützung diverser Spezialgeräte getan. Es ist geplant, demnächst deutlich mehr derartige Geräte an allen Standorten aufzustellen.

Bis zu Beginn des Wintersemesters 1999/2000 ist folgendes geplant:

  • Die "alten" PC-Räume im NIG (PC-Raum 7 und 8) und der derzeit als PC-Labor verwendete PC-Raum 1 sollen mit insgesamt etwa 50 neuen PCs ausgestattet und in das System der neuen PC-Räume integriert werden.
  • Im NIG sollen zwei weitere PC-Räume mit insgesamt etwa 40 PCs an Instituten (Psychologie, Völkerkunde) entstehen.
  • Die drei PC-Räume im Universitätszentrum Althanstraße, die bisher von der Außenstelle UZA autonom betreut wurden, sollen ebenfalls technisch aufgerüstet und in das neue System eingebunden werden.
  • Am Institut für Botanik (1030 Wien, Rennweg 14) soll ein PC-Raum mit etwa 10 Geräten errichtet werden.
  • Mailbox-Benutzer sollen die Möglichkeit bekommen, mit ihrer UserID auch die PC-Räume zu verwenden (siehe Seite 3). Mailbox-Benutzer, die schon jetzt die PC-Räume nutzen wollen, können sich an das Service- und Beratungszentrum wenden, das ihnen eine Übergangs-UserID zur Verfügung stellt.


Hinweise für Lehrveranstaltungsleiter

Anmeldung: Bitte geben Sie Ihren Bedarf (Stundenanzahl, bevorzugte Schulungsräume, Termine) dem EDV-Zentrum rechtzeitig bekannt - am besten ein Semester davor. Derzeit ist dafür Karl Pechter (Tel.: 4277-14068) zuständig.

Software: Wenn Sie spezielle Software benötigen, teilen Sie dem EDV-Zentrum bitte mindestens vier Monate vor Beginn der Lehrveranstaltung Ihre Wünsche mit, damit wir - nach Klärung der technischen und lizenzrechtlichen Voraussetzungen - versuchen können, die Software an die Erfordernisse der PC-Räume anzupassen. (Leider eignet sich eine ganze Reihe von Produkten aus technischen Gründen nicht für die Installation in öffentlichen PC-Räumen.) Die Kosten für zusätzliche Software trägt in der Regel das Institut.

Teilnehmerzahl: In den meisten Schulungsräumen sind 20 PCs für Teilnehmer vorhanden (eine Sitzgelegenheit pro Gerät). Die Rechner sind die ganze Woche im Dauereinsatz; es kann daher trotz aller Vorsichtsmaßnahmen immer wieder vorkommen, daß ein oder zwei PCs nicht mehr einwandfrei funktionieren. Besonders bei Prüfungen ist es daher ratsam, sicherheitshalber etwas weniger Teilnehmer als Arbeitsplätze einzuplanen.

Ausstattung: Alle Schulungsräume verfügen über LCD-Projektoren, mit denen die Bildschirmanzeige des Vortragenden-PCs und/oder eines mitgebrachten Notebooks in hoher Qualität an die Wand projiziert werden kann. Die Räume im AAKH bieten zusätzlich die Möglichkeit, über eine hochwertige Stereoanlage Audiodateien abzuspielen, die am Vortragenden-PC gespeichert sind.

UserIDs: Als Lehrveranstaltungsleiter erhalten Sie vom EDV-Zentrum eine spezielle UserID. Mit dieser können Sie ab Wintersemester 1999/2000 Ihren Teilnehmern selbst UserIDs zuweisen, indem Sie Matrikelnummer und Familienname jedes Teilnehmers in ein WWW-Formular eintragen. Die so erzeugten UserIDs sind sofort verwendungsfähig und können alle wichtigen Internetservices (eMail, Webspace usw.) nutzen. Da im Falle des Mißbrauchs einer UserID die Identität des Besitzers rasch eruierbar sein muß, bitten wir um Sorgfalt bei der Vergabe der UserIDs!

Weitere Informationen: Detaillierte technische Informationen und verschiedene Hilfsprogramme zur Administration finden Sie unter http://www.unet.univie.ac.at/lv/.