POP Art
Die Kunst, seine Post abzuholen

von Robert Brunnthaler (Ausgabe 99/1, März 1999)

 

"Poppen - ich? Nie!"

Doch! Jeder, der zum Maillesen und -schreiben ein Mailprogramm wie Outlook, Pegasus Mail, Eudora, Netscape usw. verwendet, tut es. Nur wer sich dazu in ein Terminalfenster bemüht, sich auf seinem Mailserver (mailbox.univie.ac.at, unet.univie.ac.at oder rs6000.univie.ac.at) einloggt und dort das allseits beliebte Programm Pine startet (z.B. durch Auswahl von Mail im Menü), poppt nicht. Diese Methode wird im Abschnitt Selbst aufs Postamt gehen näher beschrieben.

Die bequemere Variante (siehe Abschnitt Post holen lassen) besteht darin, POP (Post Office Protocol) zu verwenden: Das Mailprogramm loggt sich für Sie auf dem Server ein, schaut nach, ob neue Mail für Sie da ist, überträgt diese auf Ihren Rechner und loggt sich auf dem Server wieder aus. Sie müssen also zum Lesen nicht "online" sein, was vor allem dann sehr vorteilhaft ist, wenn Sie sich per Modem ins Uni-Netz einwählen.

Und das ist eine Kunst?

Nicht wirklich. Aber selbst bei einem so einfachen Vorgang, der noch dazu vom Programm erledigt wird, kann man einiges falsch machen. Vor allem zwei Optionen, die jedes Mailprogramm anbietet, machen die Administratoren von Mailservern unglücklich:

  • Mail auf dem Server lassen (Leave mail on server)
    Diese Option klingt super. Man denkt sich: Schön, da kann dann nie etwas verlorengehen - selbst wenn ich meinen PC umbringe, liegen meine Nachrichten noch am Server und ich kann sie jederzeit wieder holen. Nach einiger Zeit hat man aber ein Riesenproblem: Das Mailfile (am Server gibt es für jeden Benutzer ein Mailfile) wird sehr, sehr groß ("Popstars" bringen es auf mehrere hundert MB), das Abholen der Post wird immer langsamer, Fehlermeldungen werden häufiger. Der Administrator muß sich ebenfalls Sorgen machen, da der Umgang mit sehr großen Mailfiles auch den Server belastet.
  • Automatisches Abholen der Post alle ... Sekunden/Minuten (Check for mail every ...)
    Auch mit permanenten Mailabfragen (vielleicht noch in Kombination mit einem großen Mailfile) kann man einen Server und dessen Administrator in die Knie zwingen. Automatisches Poppen hat nicht viel Sinn, wenn man per Modem im Internet hängt - da macht man es besser "händisch". Das Popintervall sollte in jedem Fall 30 Minuten nicht unterschreiten.

Richtig konfiguriert machen diese Optionen Sinn. Leave mail on server ermöglicht es Ihnen, von verschiedenen Rechnern aus auf Ihre eMail zuzugreifen. Check for mail every 30 minutes bringt einen Rechner, der sowieso permanent im Internet hängt (z.B. ein Institutsrechner), dazu, jede halbe Stunde im Hintergrund nachzusehen, ob neue Post da ist, und Sie irgendwie darauf aufmerksam zu machen, wenn Ihnen wirklich jemand ein Brieferl geschickt hat.

Wie im richtigen Leben

Man kann das Abholen von eMail sehr einfach mit dem Treiben auf einem "richtigen" Postamt vergleichen. Die "Christl von der Post" ist halt keine nette Schalterbeamtin, sondern ein Stück Software, das Ihnen die Post am Postamt übergibt. Das Postamt, mit dem Sie es zu tun haben, ist der Server - z.B. mailbox.univie.ac.at für Universitätsmitarbeiter. Eine User-ID (z.B. a0815mao) auf diesem Rechner ist mit einem Postfach in einem Postamt zu vergleichen. Wie hebt man seine Post aus einem Postfach aus? Entweder man geht selbst, oder man schickt jemanden. Außerdem muß man zwei Dinge wissen bzw. haben: Die Postfachnummer und den Schlüssel zum Postfach. Anstelle eines Schlüssels wird bei elektronischer Post ein Paßwort verwendet.

Selbst aufs Postamt gehen

Unser Postamt hat rund um die Uhr geöffnet. Auch Wochenenden und Feiertage sind ihm fremd. Das Programm, das es Ihnen ermöglicht, das Postamt zu betreten, heißt Telnet. Ihr Rechner muß natürlich im Internet hängen (Universitätsrechner tun das sowieso). Falls kein direkter Netzwerkanschluß vorhanden ist, müssen Sie eine Wählleitungsverbindung aufbauen - so wie immer, wenn Sie das Internet nutzen möchten. Sie starten das Telnet-Programm, teilen ihm mit, an welchem Rechner Sie sich einloggen möchten (telnet mailbox.univie.ac.at für Uni-Mitarbeiter oder telnet unet.univie.ac.at für Studierende), und los geht's.

Sobald Sie Kontakt mit dem Rechner aufgenommen haben (= vor der Tür des Postamts stehen), werden Sie gefragt, wer Sie sind. login: steht da - der Portier des Postamts will die Postfachnummer wissen. Die sagen Sie ihm (z.B. a0815mao), drücken <Enter> und werden nach a0815mao's Password: gefragt. Dieser Postportier ist unerbittlich, nur eine gültige Kombination von User-ID und Paßwort verschafft Ihnen Einlaß ins Postamt. Das Paßwort, das Sie eingeben, sehen Sie nicht am Bildschirm, der Portier bekommt es aber mit. Nach Eingabe des Paßworts müssen Sie nochmals <Enter> drücken, der Portier überprüft das Paßwort und läßt Sie entweder rein oder weist Sie ziemlich brüsk ab ("Legitimiern's Eana!", würde Sie ein "richtiger" Portier anherrschen). Unser elektronischer Portier gibt Ihnen mit einem login: noch eine Chance, nach drei Fehlversuchen wird's aber auch ihm zu bunt und er beendet die Kommunikation mit Ihnen. Der Portier ist auch ziemlich pingelig, was die Groß- und Kleinschreibung angeht: Die Eingabe eines A statt eines a ist für ihn, wie wenn man ihm ein X für ein U vormachen wollte.

Wenn Sie einmal am Portier vorbeigekommen sind, erscheint gleich die nächste Aufforderung: Bitte den Terminaltyp eingeben (ANSI): oder etwas ähnliches steht am Bildschirm. Geben Sie hier vt100 ein, das Postamt mag das so. (Vergessen Sie nicht: In diesem Telnet-Fenster befinden Sie sich nicht auf Ihrem PC, sondern direkt am Server / im Postamt - hier gelten die Regeln des Servers und sonst keine.) Endlich sind Sie im Menü!


Hauptmenu Hilfe zu Menupunkten mit ?

(h) Hilfe
(m) Mail
(n) News
(w) WWW
(t) Telnet zu anderen Rechnern
(s) Unix Shell
(p) Passwort aendern
(d) Plattenplatz anzeigen
(q) Ende

Abb. 1: Hauptmenü am Unet- und Mailbox-Rechner

Einer der Dienste, die Ihnen als Postkunde angeboten werden, ist Mail. Mit der Maus haben Sie in diesem Menü keine Chance, die Cursortasten - vier Pfeile in alle Himmelsrichtungen, auf Standardtastaturen zwischen den Buchstaben und dem Ziffernblock zu finden - funktionieren (meistens). Auch das Tippen des Buchstabens in der Klammer (m für Mail) bringt Sie direkt in das gewünschte Programm. Durch Auswahl von Mail wird das Programm Pine gestartet, das wieder ein Menü bringt. Beim ersten Start von Pine werden Sie gefragt, ob Sie ein erklärendes Dokument erhalten möchten. Dies können Sie durch Drücken der Taste y bzw. n entweder bejahen oder verneinen (siehe Abb. 2).


PINE 3.95 MAIN MENU Folder: INBOX 0 Messages

? HELP - Get help using Pine
C COMPOSE MESSAGE - Compose and send a message
I FOLDER INDEX - View messages in current folder
L FOLDER LIST - Select a folder to view
A ADDRESS BOOK - Update address book
S SETUP - Configure or update Pine
Q QUIT - Exit the Pine program

Copyright 1989-1996. PINE is a trademark of the University of Washington.
[Folder "INBOX" opened with 0 messages]
? Help P PrevCmd R RelNotes
O OTHER CMDS L [ListFldrs] N NextCmd K KBLock

Abb. 2: Hauptmenü von Pine

Der Umgang mit Pine ist denkbar einfach: Die beiden untersten Zeilen jeder Bildschirmseite zeigen die zur Verfügung stehenden Kommandos und die Taste, mit der man eines von ihnen aufrufen kann (z.B. C für Compose Message - damit kann man eine Mail-Nachricht schreiben und verschicken). Wenn ein Dacherl (^) vor einem Buchstaben steht, bedeutet das, daß man diesen Befehl durch gleichzeitiges Drücken der <Strg>-Taste und des jeweiligen Buchstabens auslösen kann. Ihre Post verbirgt sich hinter dem Menüpunkt FOLDER LIST und dort in der INBOX. Hier
können Sie z.B. durch Drücken der Taste d Nachrichten löschen. (Achtung: Die Nachrichten werden nicht gleich gelöscht, sondern mit einem D "zum Löschen markiert". Erst wenn Sie das Programm Pine verlassen und die Frage, ob Sie die Mail wirklich löschen wollen, bejahen, ist sie weg.) Sie können sich in Ihrem Postfach auch selbst Unterordner einrichten, die Nachrichten sortieren, sie nach Stichwörtern durchsuchen und noch einiges mehr.

Vorteile des Selbst-aufs-Postamt-Gehens:

  • Die Post in Ihrem Postfach bleibt immer dort liegen.
  • Sie können von jedem Rechner, der im Internet hängt, das Postamt betreten und dort Ihre eMail bearbeiten.
  • Probleme mit Ihrer eMail können Sie selbst bereinigen (z.B. eine große Nachricht, die Sie nicht "mit nach Hause" nehmen wollen, aus dem Postfach löschen).
  • Und außerdem: Was man selber tut, ...

Nachteile des Selbst-aufs-Postamt-Gehens:

  • Wer geht schon gern auf ein Postamt? Die Regeln dort sind für einen "normalen" Windows-/Mac-Benutzer sehr ungewohnt.
  • Man muß die Verbindung zum Postamt die ganze Zeit aufrechterhalten, was für Benutzer, die per Modem im Netz hängen, eine kostspielige Angelegenheit ist.
  • Man erhält nicht nur Briefe (Text), sondern auch Pakete (Attachments). Sie sehen dann zwar, daß ein Packerl für Sie im Postfach liegt; wie es heißt, wie groß es ist und den Inhalt des Packerls (Bild, Sound, Film, Word-Dokument etc.) können Sie sich aber am Postamt nicht anschauen bzw. anhören. Postämter sind nicht multimediafähig.
  • Die Größe jedes Postfachs ist endlich. Sie werden Probleme mit dem Vorstand des Postamts (Postmaster) bekommen, wenn Sie alle Ihre Nachrichten immer im Postfach lassen und die Menge Ihrer Post die Größe des Ihnen zugewiesenen Postfachs übersteigt.

Post holen lassen

Damit nicht jeder auf die Post laufen muß, gibt es Briefträger, die die Laufarbeit für uns erledigen. Der große Unterschied zwischen "normaler" und elektronischer Post ist: Bei eMail wird der Briefträger nicht vom Postamt ?angestellt?, sondern von Ihnen! Jeder hat seinen persönlichen Briefträger - das Leben ist ein Fest! Damit dieser persönliche Briefträger weiß, was er tut, müssen Sie ihm einige Informationen geben: Die Namen der Postämter, wo er Post für Sie abholen soll (POP3-Server) bzw. Post, die Sie verschicken wollen, abgeben soll (SMTP-Server), und Ihre User-ID dort samt Paßwort (all das muß in Ihrem Mailprogramm an den richtigen Stellen eingetragen sein). Durch Klick auf Check Host for New Mail oder Nachrichten übermitteln schicken Sie Ihren persönlichen Briefträger los (dieser kommt im folgenden Text noch sehr oft vor, wir werden ihn Schani nennen). Schani betritt das Postamt durch einen Hintereingang und steht vor einer Schalterbeamtin (Christl soll sie heißen). Die beiden führen folgenden Dialog (die Dialoge wurden ins Deutsche übersetzt - die postinterne Sprache, die die beiden verwenden, ist eher unverständlich):

Schani: Hallo, ich würde gerne die Post aus dem Postfach a0815mao abholen.
Christl (mißtrauisch): Aha, wissen Sie denn auch das Paßwort zu diesem Postfach? (Christl ist genauso unerbittlich wie der oben beschriebene Portier.)
Schani: Aber klar doch, das Paßwort ist ... (Er flüstert Christl das Paßwort zu.)
Christl: OK, das stimmt, es liegen drei Briefe in diesem Postfach.
Schani: Würden Sie mir die bitte geben, ich nehme sie mit.
Christl (nimmt die Briefe aus dem Postfach und übergibt sie Schani): Bitteschön!
Schani: Dankeschön, auf Wiedersehen.
Christl: Bis bald.
Schani macht sich auf den Weg zurück zum Rechner, von dem er losgeschickt wurde, übergibt die Post an das Mailprogramm und macht ein Pauserl.

Wie oft Sie Schani losschicken, bleibt Ihnen überlassen. Wie anfangs beschrieben, kann man ihn automatisch alle paar Minuten losschicken (Check for mail every ...); dieses Intervall sollte aber 30 Minuten nicht unterschreiten. Schani ist sonst unter Umständen überfordert, und auch Christl macht es keinen Spaß, dauernd im selben Postfach nachzusehen, nur um Schani mitteilen zu können, daß eh noch immer nichts da ist. Wenn Sie wirklich dringende Post erwarten, können Sie Schani ja jederzeit durch Klick auf Check Host for New Mail oder Nachrichten übermitteln losschicken.

Die zweite Option, die das Verhältnis zwischen Christl und Schani trüben kann, ist das Belassen der Nachrichten auf dem Server. Der Dialog zwischen Schani und Christl schaut dann folgendermaßen aus:

Schani: Hallo, ich würde gerne die Post aus dem Postfach a0815mao abholen.
Christl (mißtrauisch): Aha, wissen Sie denn auch das Paßwort zu diesem Postfach?
Schani: Aber klar doch, das Paßwort ist ... (Er flüstert Christl das Paßwort zu.)
Christl: OK, das stimmt, es liegen drei Briefe in diesem Postfach.
Schani: Ich würde die Post gerne im Postfach liegenlassen und trotzdem mitnehmen, könnten Sie mir bitte eine Kopie der Briefe machen? (Versuchen Sie das nicht auf einem "richtigen" Postamt!)
Christl: OK! (Sie nimmt die Briefe aus dem Postfach, geht damit zum Kopierer, kopiert die Briefe, markiert sie als kopiert, legt sie wieder ins Postfach, übergibt Schani die Kopien.) Bitteschön!
Schani: Dankeschön, auf Wiedersehen.
Christl (kühl): Wiedischau'n.

Man sieht, der Arbeitsaufwand für Christl hat sich vervielfacht. Aber beim nächsten Besuch von Schani kommt es noch schlimmer:

Schani: Hallo, ich würde gerne die Post aus dem Postfach a0815mao abholen.
Christl (mißtrauisch): Aha, wissen Sie denn auch das Paßwort zu diesem Postfach?
Schani: Aber klar doch, das Paßwort ist ... (Er flüstert Christl das Paßwort zu.)
Christl: OK, das stimmt, es liegen fünf Briefe in diesem Postfach.
Schani: Ich würde die Post gerne im Postfach liegenlassen und trotzdem mitnehmen, könnten Sie mir bitte Kopien der Briefe machen, die ich noch nicht mitgenommen habe?
Christl: Grr... (Sie nimmt die Briefe aus dem Postfach, sortiert die raus, die noch nicht als kopiert markiert sind, geht damit zum Kopierer, kopiert die Briefe, markiert sie als kopiert, legt sie wieder zu den anderen, legt alle Briefe wieder ins Postfach zurück, übergibt Schani die Kopien.) Da haben's.
Schani: Dankeschön, auf Wiedersehen.
Christl (eiskalt): Adieu.

Jetzt kommt Christl ganz schön ins Schwitzen. So ein Auftrag kann das ganze Postamt bremsen ("Popstars" haben natürlich nicht nur fünf, sondern hunderte Nachrichten in ihrem Postfach liegen) oder das Mailfile unbrauchbar machen (wirklich - in einigen Fällen bleibt nur das Löschen aller Nachrichten des jeweiligen Benutzers als Ausweg). Wenn man von der Post am Server lassen-Möglichkeit Gebrauch macht, sollte man deshalb unbedingt auf einem der Rechner, von dem aus man seine eMail liest, Nachrichten vom Server löschen einstellen.

Ich will gut zu Christl und Schani sein!

Es gibt unzählige Mailprogramme. Alle sind verschieden einzustellen, und die beiden oben angesprochenen Optionen verbergen sich manchmal sehr tief in den Konfigurationsdialogen. In der folgenden Tabelle sind die Schritte, mit denen man in die nötigen Dialoge kommt, für einige Mailprogramme aufgelistet. Falls Ihr Lieblings-Mailprogramm in dieser Liste fehlt, schreiben Sie eine Mail an helpdesk.edv-zentrum@univie.ac.at - dann wird es in die WWW-Version dieses Artikels aufgenommen!


Programm

Popintervall

Mail am Server lassen

Netscape Communicator 4.0.*, englisch

Edit - Preferences - Mail & Groups - Mail server - More Options - Check for mail every ... minutes

Edit - Preferences - Mail & Groups - Mail server - Leave messages on server after retrieval

Netscape Communicator 4.5,

Edit - Preferences - Mail & Newsgroups - Mail Servers - Incoming Mail Servers - Edit - General - Check for mail every ... minutes

Edit - Preferences - Mail & Newsgroups - Mail Servers - Incoming Mail Servers - Edit - POP - Leave messages on server

Outlook Express, deutsch

Extras - Optionen - Allgemein - Nachrichtenein- gang alle ... Minute(n) prüfen

Extras - Konten - Internetkonten - Eigenschaften - Erweitert - Kopie aller Nachrichten auf dem Server belassen

Outlook 97, deutsch

Extras - Optionen - Internet E-Mail - Nachrichten alle ... Minuten übermitteln

Extras - Dienste - Internet E-Mail - Eigenschaften - Erweitert - Kopie aller Nachrichten auf dem Server belassen

Outlook 98, deutsch

Extras - Optionen - E-Mail-Übertragung - Nachrichteneingang alle ... Minuten prüfen

Extras - Konten - E-Mail - Eigenschaften - Erweitert - Kopie aller Nachrichten auf dem Server belassen

Netscape 3.*, englisch

Options - Mail and News Preferences - Servers - Check for Mail Every ... minutes

Options - Mail and News Preferences - Servers - Messages are copied from the server to the local disk, then: Left on the server

Eudora ab 1.54, englisch

Tools - Options - Checking Mail - Check for mail every ... minutes

Tools - Options - Checking Mail - Leave mail on server

Pegasus 3.*, englisch

File - Network configuration - Network - Advanced network configuration options - Check for new POP3 mail every ... sec (um hier auf 30 Minuten zu kommen, bitte 1800 eintragen)

File - Network configuration - Network - Advanced network configuration options - Delete mail from host once successfully retrieved