Notizen

(Ausgabe 98/3, Oktober 1998)

 

Wählleitungszugänge

von Elisabeth Zoppoth

 

Im Comment 98/2 wurde angekündigt, daß im Herbst 1998 alle Anschlüsse der Wählleitungszugänge des EDV-Zentrums mit V.90-Modems ausgerüstet werden sollen. Die nötige Software wurde jedoch leider noch immer nicht geliefert. Zusätzlich muß sie vor ihrem Einsatz gründlich getestet werden, da der Umstieg auf die neue Modemtechnologie auch einige Probleme (vor allem Inkompatibilitäten mit den Modems der Benutzer) mit sich bringen könnte. Ein genauer Termin für die Umstellung läßt sich daher noch nicht festlegen.

Um zukünftige Engpässe zu vermeiden, ist neben den schnelleren Modems und einem weiteren Ausbau der Wählleitungszugänge (300 neue Leitungen sind bereits bestellt) auch eine Umstrukturierung der Anschlüsse geplant. In erster Linie soll dafür gesorgt werden, daß das Abholen und Versenden von eMail auch während der Spitzenzeiten problemlos möglich ist. Sobald genaue Informationen verfügbar sind, werden wir diese unter dem URL http://unet.univie.ac.at/informationssystem.html und im Comment veröffentlichen.

 

Aleph 500

von Vera Potuzak

 

Die Umstellung des bisher an der Universitätsbibliothek Wien verwendeten Bibliothekssystems BIBOS (siehe Comment 98/1) schreitet voran: Das neue System Aleph 500 soll einschließlich des zugrundeliegenden Datenbanksystems Oracle im Laufe des Herbst 1998 implementiert und anschließend an die Erfordernisse der Universität Wien angepaßt werden. Als Voraussetzung für das Gelingen dieses Großprojekts wurde für die UB-Wien ein sehr leistungsfähiger Server angeschafft (Digital AlphaServer 4100 mit 4 Prozessoren, 533 MHz, 3 GB RAM, vier 4 GB-Platten und einem RAID von zwanzig 4 GB-Platten). Das EDV-Zentrum übernimmt dabei neben der Beschaffung des Rechners, der Hardware-Installation und der Einbindung in das Datennetz der Universität Wien auch die Verantwortung für das Basis-Betriebssystem und die Datensicherung.

Der größere Teil der durch die Umstellung entstehenden Aufgaben fällt allerdings der Universitätsbibliothek Wien zu: Die anspruchsvollen und zeitaufwendigen Vorbereitungsarbeiten umfassen die Übernahme der vorhandenen Daten in das neue System, die Anpassung der Organisation in den Bibliotheken, die Einschulung der Bibliothekare und etliches mehr. Erst wenn diese (für die Benutzer unsichtbaren) Vorarbeiten erfolgreich abgeschlossen sind, kann der Produktionsbetrieb mit dem neuen System aufgenommen werden. Wir werden daher auch in den nächsten Ausgaben des Comment über den jeweils aktuellen Stand des Projekts berichten.

We do not relay (Teil II)

von Peter Marksteiner

 

Mit welchen Maßnahmen die Mailserver des EDV-Zentrums (UNET.UNIVIE.AC.AT, MAILBOX.UNIVIE.AC.AT, RS6000.UNIVIE.AC.AT) gegen den Mißbrauch durch "Spammer" abgesichert werden konnten, wurde im Comment 98/2 berichtet. Ein ähnlicher Schutz gegen Spammer existiert nun auch an der VM-Rechenanlage. Das Verschicken, Empfangen und Bearbeiten von eMail direkt an der VM-Rechenanlage funktioniert wie bisher (siehe eMail an der VM-Rechenanlage); für jene Benutzer, die diesen Rechner noch als Mailserver verwenden, ergeben sich aber einige Änderungen.

Aus technischen Gründen kann die VM-Rechenanlage nun nicht mehr als SMTP-Server, sondern nur noch als POP-Server verwendet werden. Im Mail-Klienten (z.B. Pegasus Mail, Netscape Mail, MS-Outlook) sind daher folgende Einstellungen erforderlich:

  • für "Outgoing Mail" (Relay Host, SMTP-Server):
    MAILBOX.UNIVIE.AC.AT
  • für "Incoming Mail" (POP3-Host):
    VM.UNIVIE.AC.AT

Diese Einstellungen funktionieren nur innerhalb des Datennetzes der Universität Wien. Außerhalb davon ist - wie im Comment 98/2 ausführlich beschrieben - für "Outgoing Mail" ein lokaler Mailserver zu verwenden.

Es sei jedoch daran erinnert, daß der allgemeine Benutzerbetrieb (und damit auch Electronic Mail) an der VM-Rechenanlage im Sommer 1999 überhaupt eingestellt wird. Alle betroffenen Benutzer werden daher ersucht, ihr Mailing zeitgerecht auf ein anderes geeignetes System umzustellen.