Tips & Tricks für Windows-Anwender

von Eva & Michel Birnbacher (Ausgabe 98/2, Juni 1998)

 

Word für Windows 7.0 / 8.0: Tabellen automatisch numerieren

Wenn Sie innerhalb von Word mit Tabellen arbeiten, möchten Sie vielleicht die einzelnen Tabellenzeilen durchnumerieren. Viele Anwender greifen zur händischen Methode und tragen die gewünschte Numerierung in die entsprechende Zeile ein. Bei umfangreichen Tabellen ist dies allerdings ein zeitaufwendiger Vorgang, vor allem dann, wenn nachträglich einzelne Zeilen gelöscht werden und dadurch die Numerierung durcheinandergerät. Sie können aber jede Tabelle automatisch numerieren lassen, wobei die Reihenfolge auch beim Löschen von Zeilen gewährleistet bleibt:

  1. Erstellen Sie die gewünschte Tabelle - z.B. mit Hilfe der Funktion Tabelle / Tabelle einfügen.
  2. Legen Sie die gewünschte Spalten- und Zeilenanzahl fest, wobei Sie für die Numerierung eine eigene Spalte hinzurechnen.
  3. Markieren Sie die Tabellenspalte, die eine fortlaufende Numerierung aufweisen soll, indem Sie den Mauszeiger genau oberhalb dieser Spalte positionieren. Sobald der Mauszeiger seine Form in einen kleinen schwarzen Pfeil ändert, markieren Sie die Spalte durch einen Mausklick.
  4. Um eine fortlaufende Numerierung zu erzeugen, wählen Sie aus dem Menüpunkt Format die Option Numerierung und Aufzählung aus.
  5. Im nun erscheinenden Dialogfenster wählen Sie durch Anklicken die Registerkarte Numerierung aus.
  6. Klicken Sie nun auf eines der sieben zur Verfügung gestellten Numerierungsformate, um dieses auszuwählen (siehe Abb. 1).
  7. Klicken Sie die Schaltfläche OK an, woraufhin die gesamte markierte Spalte mit der gewählten Numerierung versehen wird.
Abb. 1: Fenster Numerierung und Aufzählung, Registerkarte Numerierung (MS-Word)

 

Wenn Sie nun eine nicht mehr benötigte Zeile löschen, wird die Numerierung automatisch an die neuen Gegebenheiten angepaßt.

Excel 7.0 / 8.0: Berechnung der Kubikwurzel

Grundsätzlich bereitet es keine Probleme, mit Excel die Quadratwurzel aus einer Zahl zu ziehen. Will man auch die Kubikwurzel berechnen, stößt man schon eher an die Grenzen des Möglichen - es sei denn, man kennt den folgenden Programmierer-Trick:

  1. Klicken Sie die Zelle an, in der das Ergebnis der Kubikwurzelberechnung stehen soll.
  2. Beginnen Sie wie gewohnt die Berechnung mit der Eingabe eines Gleichheitszeichens (=).
  3. Klicken Sie nun auf den bereits vorhandenen Wert (z.B. in Zelle C7), aus dem die dritte Wurzel gezogen werden soll.
  4. Geben Sie nun das Dachzeichen (^) ein, das als Operator für das Potenzieren verwendet wird. Beachten Sie, daß das Dachzeichen erst dann angezeigt wird, wenn Sie den nächsten Wert eingegeben haben.
  5. Nun geben Sie noch den Wert (1/3) ein. Die Eingabe für die Berechnung der Kubikwurzel des Wertes in Zelle C7 sieht dann folgendermaßen aus: =C7^(1/3).
  6. Drücken Sie nun die Taste Enter, um die Berechnung abzuschließen.

Auf diese Art können Sie jede beliebige Wurzel ziehen - Sie müssen nur den Wert 3 gegen einen anderen austauschen.

Windows 95: Ihr persönliches Windows 95

Unter Windows NT können Sie problemlos verschiedene Benutzerprofile anlegen, sodaß z.B. jeder Benutzer die von ihm festgelegten eigenen Bildschirmeinstellungen (Hintergrund, Farben etc.) vorfindet, sobald er seine User-ID angibt. Für alle, die ihren PC mit anderen Benutzern teilen müssen, besteht diese Möglichkeit auch unter Windows 95:

  1. Klicken Sie mit der linken Maustaste auf den Start-Knopf und zeigen Sie auf den Eintrag Einstellungen.
  2. Im erscheinenden Untermenü klicken Sie den Eintrag Systemsteuerung an.
  3. Im Dialogfenster Systemsteuerung klicken Sie den Eintrag Kennwörter an.
  4. Wählen Sie die letzte Registerkarte Benutzerprofile durch Anklicken mit der linken Maustaste aus.
  5. Ändern Sie nun die Standardoption, indem Sie auf die folgende Option klicken: Benutzer können die Vorgaben und Desktop-Einstellungen ändern. Beim Anmelden werden die individuellen Einstellungen des Benutzers wiederhergestellt.
  6. Im Bereich Einstellungen für Benutzerprofile können Sie festlegen, ob nur die Desktop-Veränderungen oder auch Veränderungen am Startmenü bzw. in Programmgruppen für jeden Benutzer individuell festzulegen sind. Sobald Sie die gewünschten Einstellungen getroffen haben, klicken Sie auf die Schaltfläche OK.
  7. Sie werden nun aufgefordert, einen Neustart des Computers durchzuführen.
  8. Nach erfolgtem Neustart erscheint ein Dialogfenster, in dem Sie Ihren Benutzernamen sowie ein frei zu wählendes Kennwort eingeben müssen. Klicken Sie danach auf die Schaltfläche OK.
  9. Wenn Sie sich das erste Mal unter dem eingegebenen Benutzernamen anmelden, erscheint die in der Abbildung 2 ("Bestätigen eines persönlichen Benutzerprofils unter Windows 95") dargestellte Meldung. Bestätigen Sie diese durch Anklicken der Schaltfläche Ja. Anschließend wird das von Ihnen eingegebene Kennwort überprüft, und Windows 95 wird wie gewohnt gestartet.
  10. Sie können nun nach Belieben Farbeinstellungen, Bildschirmschoner, Anordnung von Desktop-Symbolen etc. verändern.
Abb. 2: Bestätigen eines persönlichen Benutzerprofils unter Windows 95

Wenn Sie Windows 95 beenden und sich mit Ihrem Benutzernamen und Ihrem Kennwort erneut anmelden, finden Sie beim nächsten Neustart nicht mehr die Windows 95-Standardoberfläche vor, sondern die von Ihnen definierte Arbeitsumgebung.