Änderungen am Wählleitungszugang

(Ausgabe 95/2, Juni 1995)

 

Am Samstag, den 4. März 1995, wurde von der ÖPTV im Zuge der Umstellung auf das digitale Wählsystem die Nummer der Modemserie des EDV-Zentrums ohne Vorankündigung geändert. Irritierte Benutzer erfuhren bei der Postauskunft, daß es sich bei der neuen Nummer um eine Geheimnummer handle, die nicht bekanntgegeben werden dürfe. Das Chaos hielt einige Tage an. Für alle, die es noch nicht wissen: Die neue Nummer der Modemserie lautet 4068971.

Aus anderen Gründen, nämlich zur Erleichterung von Security-Maßnahmen, wurde der Hostname des für diese Modemserie zuständigen Terminalservers geändert: Da er zu diesem Zweck aus dem Subnetz des EDV-Zentrums genommen werden mußte, heißt er jetzt nicht mehr HOMER.CC.UNIVIE.AC.AT, sondern HOMER.UNIVIE.AC.AT.

Am 4. Mai 1995 wurde schließlich eine weitere Modemserie in Betrieb genommen, die unter der Kopfnummer 4078770 angewählt werden kann und 15 Modems umfaßt. Der für die neue Serie zuständige Terminalserver heißt PLATO.UNIVIE.AC.AT. Achtung: Diese Modemserie verweigert den anonymen Zugang (Username: uni, kein Paßwort erforderlich) zu ausgewählten Servicerechnern des EDV-Zentrums, der über die "alte" Serie bis auf weiteres noch möglich ist. Um die neue Modemserie verwenden zu können, benötigen Sie eine Benutzungsberechtigung für den "Wählleitungszugang zum Internet", die mit dem Ansuchen um Rechnerbenutzung beantragt werden kann. Allen Benutzern des Mailbox-Rechners wird die Bewilligung zur Benutzung des Wählleitungszuganges automatisch erteilt (auch rückwirkend).

Beide Modemserien wurden mit neuen, leistungsfähigen Modems ausgestattet. Diese Modems erlauben eine maximale Übertragungsgeschwindigkeit von 28800 bit/s (bei guter Leitungsqualität und digitalem Telefonanschluß) und sind so konfiguriert, daß sie folgende Einstellungen unterstützen:

  • Datenformat: 8 Datenbits, 1 Stopbit, No Parity
  • Übertragungsgeschwindigkeit: 28800, ..., 300 bit/s
  • Protokolle: V.FastClass, V.34, ..., V.22bis
  • Fehlerkorrektur (optional): V.42 LAP-M, MNP Class 4
  • Kompression (optional): V.42bis, MNP Class 5

Die für den Zugang mittels SLIP erforderliche Software - inklusive Skripts - ist in der für die neuen Gegebenheiten adaptierten Fassung am FTP-Server der Universität Wien verfügbar (Dateinamen: slip_win.exe bzw. slip_mac.sea.hqx). Die entsprechenden Installationsanleitungen sind in gedruckter Form in der Servicestelle erhältlich oder als PostScript-Dateien im selben Verzeichnis zu finden (Dateinamen: slip_win.ps bzw. slip_mac.ps).

Wenn Sie SLIP bereits installiert haben, müssen lediglich die Skriptdateien angepaßt werden. Dies können Sie selbst durchführen, indem Sie die entsprechenden Parameter in einem Editor ändern. Die vermutlich einfachere Methode ist jedoch, die vom EDV-Zentrum angepaßten Skripts, welche für beide Modemserien verwendet werden können, nochmals vom FTP-Server zu kopieren und die bisherigen Skripts durch die neuen zu ersetzen: Der Einfachheit halber wurden am FTP-Server die Skriptdateien auch gesondert abgelegt (Dateinamen: dial_win.exe bzw. dial_mac.sea.hqx).