RIS - Rechtsinformationssystem des Bundes

(Ausgabe 95/1, Februar 1995)

 

Das Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS) bietet elektronische Informationen über das österreichische Recht. Das RIS enthält die geltenden Rechtsvorschriften des Bundes und einiger Länder sowie höchstgerichtliche Judikatur. Zusätzlich sind auch die RDB Rechtsdatenbank, die die wichtigsten juristischen Zeitschriften und Indizes anbietet, und die Rechtsdatenbank der Europäischen Union (CELEX) verfügbar. Das RIS wird vom Bundeskanzleramt betrieben und kostenlos allen Dienststellen des Bundes, der Länder und Gemeinden angeboten. Antragsformulare für RIS-Benutzungsberechtigungen sind am EDV-Zentrum und an der Bibliothek für Rechtswissenschaften erhältlich; die Vergabe erfolgt durch MMag. Dr. Erich Schweighofer (Institut für Völkerrecht, Universitätsstraße 2, 1090 Wien) und Dr. Dieter Köberl vom EDV-Zentrum.

Für das Drucken von Dokumenten des RIS bedarf es einer Eintragung der Netzadressen beim Österreichischen Statistischen Zentralamt sowie spezieller Software. Es sind daher zusätzliche Schritte notwendig, um Abfragen auch ausdrucken zu können: Das neue Antragsformular schließt auch das Ansuchen um Benutzung des zentralen Netware-SAA-Gateways mit ein. Bitte geben Sie uns mittels dieses Formulars - entweder beim Erstansuchen oder als Änderungswunsch für Ihre bestehende Benutzerkennung - bekannt, ob Sie das Gateway benutzen wollen, um RIS-Dokumente drucken zu können. (Die erforderlichen Netzadressen werden Ihnen nach Erledigung des Antrags mitgeteilt.) Weiters benötigen Sie eine funktionsfähige IPX-Installation (z.B. Novell) und die Software IBM Personal Communications/3270 (ab Version 3.1), die zum Preis von etwa öS 3.800.- über das EDV-Zentrum bezogen werden kann.

Sind alle Voraussetzungen erfüllt, kann mittels der zugewiesenen Netzadressen die IBM PC/3270-Session unter Windows so konfiguriert werden, daß die Druckausgabe auf den Windows-Drucker erfolgt. Hinweise zur Konfiguration befinden sich im "Program Manager Window" von Personal Communications; ab März wird eine Konfigurationsanleitung auch in der Servicestelle des EDV-Zentrums erhältlich sein. Da die Installation und Betreuung individueller PC-Anwendungen nicht durch das EDV-Zentrum erfolgt, sollte dies durch den zuständigen EDV-Betreuer des Instituts oder der Fakultät geschehen (an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät ist für derartige Tätigkeiten bereits seit längerer Zeit eine Planstelle beantragt).