EDV-Einsatz in der Universitätsverwaltung

(Ausgabe 94/1, Juni 1994)

 

Daß ohne eine gute EDV-Ausstattung auch die Verwaltung unserer Universität nicht befriedigend funktionieren kann, sollte den Verantwortlichen eigentlich schon seit längerer Zeit klar sein. Dennoch sind an der Universität Wien gerade in diesem Bereich die größten Rückstände aufzuholen. Erfreulicherweise stellt das Wissenschaftsministerium seit 1992 dem EDV-Zentrum beträchtliche Budgetmittel speziell für die Universitätsverwaltung zur Verfügung, sodaß eine schrittweise Sanierung der EDV-Situation in der Verwaltung möglich wurde.

Während sich das EDV-Zentrum um die EDV-Verkabelung und die PC-Ausstattung der Verwaltungsdienststellen kümmert, ist die ADV-Abteilung der Universitätsdirektion für die Projektorganisation, Software und Datenbanken der Verwaltungsapplikationen verantwortlich. Ein eigener "ADV-Ausschuß" unter dem Vorsitz des Rektors koordiniert die Projekte mit allen Verwaltungsdienststellen. Wenn auch die meisten Arbeiten in diesem Bereich noch vor uns liegen, konnte nicht zuletzt aufgrund der guten Zusammenarbeit aller beteiligten Stellen die EDV-Infrastruktur der Universitätsverwaltung bereits in den letzten zwei Jahren erheblich verbessert werden.

Im Rahmen dieses Ausbauprogramms werden schwerpunktmäßig zunächst die Abteilungen der Universitätsdirektion (Personalabteilung, Quästur, Studienabteilung usw.) und die Dekanate mit EDV ausgestattet; eine flächendeckende Versorgung aller Institutssekretariate ist freilich noch Zukunftsmusik. Erst wenn in den wichtigsten zentralen Verwaltungsstellen ein problemloser Zugang zur EDV hergestellt ist und die entscheidenden "Unternehmensdaten" der Universität Wien (Studenten, Personal, Lehrveranstaltungen, Prüfungen usw.) in entsprechenden Datenbanken universitätsweit zur Verfügung stehen, wird man die gewaltigen Möglichkeiten, die die EDV für ein effizientes Management der Universität bietet, wirklich nutzen können.