Die Entwicklung der EDV an der Uni Wien
Die letzten Jahre im Zeitraffer

ZID Aktuell
von Peter Rastl (Ausgabe 94/1, Juni 1994)

 

Nur wenige werden sich noch daran erinnern, daß bereits in früheren Jahren der Comment , das Mitteilungsblatt des EDV-Zentrums der Universität Wien, erschienen ist und es zwischen 1987 und 1989 auf ganze fünf Nummern gebracht hat. Die erste Ausgabe im März 1987 erschien aus Anlaß der organisatorischen Loslösung des EDV-Zentrums der Universität Wien vom seinerzeitigen, mit der TU Wien gemeinsam errichteten Interuniversitären EDV-Zentrum (IEZ) und berichtete über die Installation des neuen Großrechners IBM 3083. Dieses Ereignis leitete eine Phase vielfältiger und rascher Innovationen in der EDV-Versorgung der Universität Wien ein, sodaß die damals ziemlich rückständige EDV-Ausstattung zumindest in einigen Bereichen zu einer auch international renommierfähigen EDV-Infrastruktur ausgebaut werden konnte. Die vorläufig letzte Nummer des Comment im Oktober 1989 schließlich informierte über die im selben Jahr erfolgte Inbetriebnahme des Hochleistungsrechners IBM 3090-VF und den Eintritt der Universität Wien ins Supercomputing-Zeitalter.

Dann allerdings versank der Comment in einen ausgiebigen Dämmerschlaf. Das lag nun freilich nicht daran, daß es etwa nichts zu berichten gegeben hätte, ganz im Gegenteil: Die rasante EDV-Entwicklung mit all den neuen Aufgaben, die an das EDV-Zentrum herandrängten, erforderte ein Vielfaches der vorhandenen Arbeitskraft und die Publikation des Mitteilungsblattes fiel daher relativ bald diesen Engpässen zum Opfer. Das scheint zwar widersinnig, ist doch der Zweck eines solchen Blattes gerade die Information der Universitätsangehörigen über die neugeschaffenen EDV-Services, deren einzige Rechtfertigung ja nur in ihrer Inanspruchnahme besteht. Doch eröffneten sich durch die neue Dynamik am EDV-Zentrum plötzlich ungeahnte Möglichkeiten, die jahrelangen Mängel in der EDV-Versorgung der Universität zu beseitigen - Chancen, die einfach sofort ergriffen werden mußten, auch um den Preis einer Vernachlässigung der Öffentlichkeitsarbeit, wollte man nicht wieder in die Stagnation der Vergangenheit zurückfallen.

Der vordringlichste Mangel war damals die drückende Personalknappheit: Während die Leistungsfähigkeit und Funktionalität des zentralen EDV-Systems der Universität Wien im Laufe der Jahre ganz erheblich gesteigert werden konnte, stagnierte die personelle Ausstattung des EDV-Zentrums trotz mancher Anläufe auf dem Stand von 1973, als es weder Timesharing noch Softwareprodukte gab, von Datennetzen und PCs ganz zu schweigen. Dies war primär die Ursache dafür, daß das EDV-Zentrum nicht in der Lage war, eine EDV-Unterstützung im nötigen Ausmaß auch dezentral bereitzustellen. Es konnte weder eine ausreichende Beratung und Unterstützung im PC-Bereich geboten werden, noch kamen vom EDV-Zentrum genügend Impulse für eine adäquate EDV-Politik - sei es in der Bereitstellung von EDV am Arbeitsplatz, in der Einrichtung geeigneter PC-Säle für die Studenten, im Aufbau lokaler Netzwerke oder in der Automatisierung der Universitätsverwaltung. Das EDV-Zentrum erkannte zwar die vielfältigen neuen Erfordernisse, konnte aber höchstens in Einzelfällen neben dem ohnehin beträchtlich komplexer gewordenen Betrieb des zentralen Computers neue Dienstleistungen anbieten.

Auflösung des IEZ

Eine erste Chance zu einer gewissen Verbesserung dieser Situation bot sich im Zuge der Auflösung des IEZ im Jahre 1990: Nachdem die Universität Wien ihre EDV-Versorgung ja bereits 1986 durch die Anschaffung ihres IBM-Zentralrechners vom IEZ losgelöst hatte, beschränkte sich die Bedeutung des IEZ auf die Bereitstellung von Rechnerleistung für numerisch intensive Anwendungen. Die Installation eines Hochleistungs-Vektorrechners an der Uni Wien machte das IEZ vollends überflüssig, und seine drei Trägerorganisationen (TU Wien, Uni Wien, Akademie der Wissenschaften) beschlossen schließlich die Auflösung des IEZ. Aus den freiwerdenden Personalressourcen konnten 5 Planstellen an das EDV-Zentrum der Universität Wien transferiert werden, die sogleich zur Beseitigung der ärgsten Betreuungsmängel auf dem Gebiet der dezentralen Systeme verwendet wurden. Das EDV-Zentrum gab sich eine neue, den geänderten Anforderungen angepaßte Organisationsstruktur: So wurden insbesondere eine Abteilung zur Betreuung des PC-Sektors und der dezentralen Einrichtungen sowie ein eigenes Unix-Referat geschaffen.

In diesem Jahr wurden auch die ersten Universitätsinstitute mit flächendeckenden EDV-Verkabelungen ausgestattet: Der Gebäudekomplex der Mathematik-, Physik- und Chemieinstitute in der Boltzmanngasse/Währingerstraße, aber auch die Institutsgebäude der Statistik und Informatik sowie der Theoretischen Chemie erhielten ihre ersten LAN(Local Area Network)-Installationen. Im Wiener Bereich wurde mit der Inbetriebnahme einer 2 Mbit/s-Verbindung zwischen der TU und der Uni Wien eine neue Qualität der Vernetzung geschaffen, und die Installation eines X.25-Switch am EDV-Zentrum mit den ersten 9.6 kbit/s-Datenleitungen zu anderen österreichischen Universitäten legte einen (mittlerweile schon wieder überholten) Grundstein zum ACOnet, dem österreichischen wissenschaftlichen Datennetz.

European Academic Supercomputing Initiative (EASI)

Als eine Innovation von großer Tragweite - nicht nur für das EDV-Zentrum, sondern für ganz Österreich - sollte sich jedoch die Teilnahme der Uni Wien am EASINET herausstellen, dem von IBM im Rahmen ihrer "European Academic Supercomputing Initiative" (EASI) finanzierten internationalen Hochgeschwindigkeitsnetz: Über eine 64 kb/sec-Datenleitung zum nächsten EASINET-Knoten in Genf, wo eine T1-Glasfaserverbindung in die USA führte, erhielten die Universität Wien und in der Folge auch die anderen österreichischen Universitäten ihren ersten Zugang zum Internet. Zwar fehlten dem EDV-Zentrum damals natürlich auch jegliche Planstellen, um eigene Mitarbeiter für eine Betreuung des Datennetzes aufzunehmen, doch konnten glücklicherweise im Rahmen der Teilrechtsfähigkeit lukrative Projekte durchgeführt und auf diese Weise die nötigen Geldmittel erwirtschaftet werden, um entsprechende Netzwerk-Fachleute aus eigenen Mitteln anzustellen. In kürzester Zeit etablierte sich daraufhin das Internet in Österreich zum wichtigsten elektronischen Kommunikationsmedium. Die Frage ist nicht ganz unberechtigt, wie sich die österreichische Datennetz-Landschaft wohl weiterentwickelt hätte, wenn die Uni Wien nicht die Möglichkeit dieser Teilnahme am EASINET hätte nutzen können...

Das EASI-Förderungsprogramm, dem neben der Anschaffung der Supercomputing-Einrichtungen und der Anbindung ans Internet auch die Errichtung eines Visualisierungslabors am EDV-Zentrum zu verdanken ist, war zunächst auf zwei Jahre, also bis Ende 1990, vereinbart. Der Wunsch nach einer Fortsetzung und Ausweitung dieser so erfolgreichen Kooperation mit der Firma IBM war zwar naheliegend, erforderte allerdings zusätzliche Budgetmittel. Die geplanten Investitionen für numerisch intensive Applikationen konnten nur im Kontext mit allen anderen beabsichtigten EDV-Investitionen an der Uni Wien beurteilt und gerechtfertigt werden. Deshalb arbeitete das EDV-Zentrum ein detailliertes "EDV-Konzept der Universität Wien" aus, das die grundlegenden EDV-Strategien der Uni Wien festlegte und zu sämtlichen Bereichen der universitären EDV-Versorgung konkrete Lösungsvorschläge anbot. Das Wissenschaftsministerium gab bei einer internationalen Beraterfirma eine Studie zu einer künftigen Supercomputing-Strategie für Österreichs Universitäten in Auftrag, deren Ergebnisse voll das Ausbaukonzept der Uni Wien unterstützten:

Zum einen sollte der IBM-Vektorrechner auf seine maximale Konfiguration mit 6 Prozessoren und 6 Vector Facilities ausgebaut werden, zum anderen sollten 20 Hochleistungs-Workstations IBM RS/6000 angeschafft werden, um teils am EDV-Zentrum als Workstation-Cluster, teils als lokale Systeme in den betreffenden Instituten für numerisch intensive Aufgabenstellungen eingesetzt zu werden. Nach einem relativ mühsamen Entscheidungsprozeß, der wohl etwas die Geduld der Kooperationspartner strapazierte, konnte schließlich im November 1991 der geplante Ausbau installiert werden - zwar fast ein Jahr später als vorgesehen, doch nichts desto weniger erfolgreich.

Campuslizenzen & Biochemie

Aber auch auf dem PC-Sektor konnte das EDV-Zentrum neue Services anbieten: Vom Wissenschaftsministerium wurden 1991 die ersten Campuslizenzen für allgemein eingesetzte Softwareprodukte abgeschlossen, zu deren Verteilung innerhalb der Universität das EDV-Zentrum den erforderlichen organisatorischen Rahmen schuf und einen Fileserver zur Software-Distribution aufbaute. In diesem Jahr startete das Wissenschaftsministerium auch sein Finanzierungsprogramm "Arbeitsplatzrechner in der Lehre", das den Fakultäten erstmals Mittel für eine systematische Ausstattung ihrer Institute mit PCs und Workstations in die Hand gab. Auch das EDV-Zentrum konnte im Rahmen dieses Programms seinen ersten PC-Schulungsraum mit 16 Geräten einrichten und die ersten Kurse über PC-Software anbieten.

Eine wirkliche Verbesserung der angespannten Personalsituation am EDV-Zentrum brachte endlich das Jahr 1992: Das Wissenschaftsministerium genehmigte 6,5 zusätzliche Planstellen, von denen zwei für die zu gründende "Rechenanlage Biochemie" im neuen Biozentrum (Dr. Bohr-Gasse) gewidmet waren. In diesem Gebäude war nicht nur die umfangreiche EDV- und Netz-Infrastruktur zu betreuen, sondern dort wurde auch der österreichische Netzknoten des Europäischen Molekularbiologie-Netzwerks (EMBnet) installiert, für dessen Betrieb das EDV-Zentrum die Verantwortung übernommen hatte.

Netzwerke: lokal, ....

Die übrigen Planstellen dienten vor allem dazu, am EDV-Zentrum eine Netzwerkabteilung aufzubauen und die bisher nur aus Drittmitteln bezahlten Mitarbeiter durch eine feste Anstellung an das EDV-Zentrum zu binden. Dem lange unterdrückten Bedarf entsprechend entwickelte sich der Netzwerkbereich geradezu explosionsartig. In zahlreichen Universitätsgebäuden konnte endlich die Errichtung von Local Area Networks (LANs) in Angriff genommen werden. Sogar im Universitätshauptgebäude, wo jahrelang trotz mehrerer Anläufe alle Modernisierungsversuche gescheitert waren, konnte schrittweise eine Netzanbindung installiert werden und damit der EDV-Einsatz auch in den Verwaltungsdienststellen Eingang finden. In dankenswerter Weise stellte das Wissenschaftsministerium hiefür stets die nötigen Budgetmittel zur Verfügung.

... national ...

Auch im nationalen Netzbereich setzte eine stürmische Entwicklung ein: Beeindruckt von den Erfolgen und künftigen Möglichkeiten im Internet, welche die bisherige, auf X.25 und anderen OSI-Standards basierende Netzwerktechnologie offenbar nicht so schnell zu bieten in der Lage war, wurde das ACOnet-Backbonenetz unter Zugrundelegung des Internet-Protokolls völlig umgestaltet. Die Zuständigkeit für diese Restrukturierung lag zunächst beim Zentrum für wissenschaftliche Datenkommunikation (ZWK), das Anfang 1991 vom Wissenschaftsministerium zur Betreuung des österreichischen Wissenschaftsnetzes an der TU Wien errichtet worden war. Verschiedene organisatorische Schwierigkeiten behinderten jedoch von Anfang an einen raschen Projektfortschritt am ZWK, sodaß sich - für alle anderen völlig unerwartet - das Personal des ZWK im Juli 1992 geschlossen für die Auflösung des ZWK und eine Eingliederung in das EDV-Zentrum der Uni Wien aussprach.

Das Wissenschaftsministerium stand diesem Vorschlag ebenso positiv gegenüber wie die betroffenen Universitäten, sodaß bereits im September 1992 die sechs Mitarbeiter des ZWK an die Universität Wien übersiedeln konnten und das EDV-Zentrum die Verantwortung für alle Angelegenheiten des österreichischen Wissenschaftsnetzes zumindest de facto übernahm. Bis zur aktenmäßigen Auflösung des ZWK und der offiziellen Beauftragung des EDV-Zentrums der Universität Wien durch das Wissenschaftsministerium sollten allerdings noch fast zwei Jahre vergehen - dies ist erst vor kurzem, im April 1994, erfolgt.

... und international

Das EDV-Zentrum der Universität Wien war durch diese Entwicklung auch für die Vertretung Österreichs gegenüber den internationalen Wissenschaftsnetzen zuständig geworden. Zugleich trat die Universität Linz ihre Verantwortung für EARN, die sie seit der Einführung dieses europäischen Forschungsnetzes in Österreich innehatte, an die Uni Wien ab. Aber auch in den anderen internationalen Netzwerkorganisationen konnte nun das EDV-Zentrum in konsistenter Weise die österreichischen Interessen wahrnehmen.

Vor allem gegenüber den Reformstaaten Mittel- und Osteuropas entwickelte Österreich eine wichtige Mittlerrolle. Die meisten dieser Staaten erreichten die Anbindung ihrer nationalen Netze an das Internet über Datenleitungen nach Wien, wobei überdies das Wissenschaftsministerium einen Teil der Kosten übernahm. Durch diese Kooperationen und durch die Teilnahme von ACOnet an EBONE, dem europäischen IP-Backbonenetz, konnte Österreich die Bandbreite seiner internationalen Netzverbindungen aufstocken und Wien mit seinen zahlreichen Ostverbindungen zu einem wichtigen Netzknoten in der europäischen Netzwerkszene machen.

Netzwerkdienste

Es würde den Rahmen dieses Überblicks über die Entwicklung der EDV an der Uni Wien sprengen, wollte man alle wichtigen Errungenschaften der letzten Zeit hier vorstellen. Kurz erwähnt werden sollen aber jedenfalls die diversen Netzwerkdienste, die zunehmend universitätsweit zum Einsatz gelangen:

Neben den traditionellen Mail- und News-Diensten hat das EDV-Zentrum auch für die neueren Network Resource Tools im Internet, wie Gopher, WorldWideWeb oder Archie, entsprechende Server eingerichtet. Vor allem aber die beiden Fileserver, der FTP-Server zur Verteilung von Public Domain Software und Shareware sowie der SWD-Server zur Distribution lizenzpflichtiger Standardsoftware, haben sich zu bedeutenden Netzwerkdiensten an der Uni Wien entwickelt. Das Inkrafttreten der Novelle zum Urheberrechtsgesetz hat verständlicherweise den Bedarf an lizenzierter Software an der Uni Wien sprunghaft nach oben schnellen lassen. Nachdem das Wissenschaftsministerium für die Anschaffung von Standardsoftware beträchtliche Budgetmittel bereitgestellt hatte und die wichtigsten Softwarefirmen entsprechende universitätsweite Verträge abgeschlossen hatten, konnte diese EDV-unterstützte Art der Softwareverteilung im vergangenen Jahr erfolgreich ihre erste Belastungsprobe bestehen. Aber auch der FTP-Server, der nicht nur lokal, sondern auch regelmäßig aus dem Ausland genutzt wird, ist zu einer unentbehrlichen Einrichtung der Universität Wien geworden, auf die täglich etwa 2000 Benutzer zugreifen.

BIBOS

Zu einem weiteren wichtigen Service, das für ganz Österreich vom EDV-Zentrum der Universität Wien betreut wird, hat sich das Bibliotheksverwaltungssystem BIBOS entwickelt. Seit seiner ersten Inbetriebnahme im Jahr 1988 an der Uni Wien ist der österreichische Bibliothekenverbund auf insgesamt 18 wissenschaftliche Bibliotheken angewachsen, die aus ihren Beständen mittlerweile über 750.000 Titel in den EDV-unterstützten Verbundkatalog eingebracht haben. Neben den BIBOS-Komponenten, die die Arbeit der Bibliothekare unterstützen (Katalogisierung, Erwerbung, etc.) ist vor allem der Online-Benutzerkatalog (OPAC), der über das Datennetz von jedem Benutzer abgefragt werden kann, zu einem wichtigen Arbeitshilfsmittel an den Universitäten geworden.

Wenn auch allmählich die Grenzen dieses Softwaresystems deutlich geworden sind und beispielsweise die Entlehnung mit BIBOS, wie sie an der UB Innsbruck und demnächst an der UB Salzburg zum Einsatz gelangt, nicht mehr an den übrigen Bibliotheken implementiert werden wird, so hat dieses System doch ganz entscheidend zur Automatisierung eines wichtigen Bereiches der Universitäten geführt.

EDV für die Dienststellen

Im Gegensatz dazu lernt die Universitätsverwaltung an der Uni Wien die Einsatzmöglichkeiten der EDV gerade erst kennen. Jahrelang hatte man sich in den klassischen Verwaltungsanwendungen (Studentenverwaltung, Personalverwaltung, etc.) mit den traditionellen Batchprogrammen zufriedengegeben und darauf verzichtet, entsprechende Datenbanken aufzubauen und die vielfältigen Möglichkeiten der EDV im Online-Zugriff zu nützen.

Seit der gezielten Ausstattung der zentralen Verwaltungsdienststellen mit EDV-Geräten und Datennetz-Anschlüssen, die erst in den beiden letzten Jahren einigermaßen flächendeckend in Angriff genommen werden konnte, entwickelte sich auch in der Universitätsverwaltung eine echte Aufbruchstimmung: Nach der Inbetriebnahme einer neuen Personaldatenbank wird jetzt intensiv an der Einführung der EDV in der Prüfungsverwaltung gearbeitet. Es muß alles aufgeboten werden, damit die Universität Wien bis zum Inkrafttreten des UOG 1993 ihre Verwaltung in allen Bereichen effizient mit EDV unterstützt und dem künftigen Universitätsmanagement die erforderlichen Entscheidungsgrundlagen und "Unternehmensdaten" überhaupt zur Verfügung stehen.

Die rasante Innovation im EDV-Wesen der Universität Wien, die seinerzeit dem Mitteilungsblatt des EDV-Zentrums den Garaus gemacht hat, wird hoffentlich auch in den kommenden Jahren nicht nachlassen. Wir werden aber alles daransetzen, daß diesmal der Comment trotz der ständigen Belastungen durch immer neue Anforderungen erhalten bleibt und die universitäre Öffentlichkeit über alle Neuerungen der EDV an der Universität Wien informiert.

Was Sie schon immer wissen wollten...

Im Sommersemester 1994 wurde vom EDV-Zentrum erstmals eine Broschüre namens Allgemeine Informationen erstellt, die einen Überblick zu den folgenden Themen bietet:

  • Standorte des EDV-Zentrums
  • Öffnungszeiten
  • Formulare, Informationsmaterial, Handbücher
  • Allgemein verfügbare Rechnersysteme
  • Netzwerke
  • Netzwerk- und Informationsdienste
  • EDV-Unterstützung für Institute
  • Kurskalender
  • Ansprechpartner
  • Personal- und Telefonverzeichnis

Die Broschüre, die jeweils zu Semesterbeginn in aktualisierter Version herausgegeben werden soll, ist in der Servicestelle des EDV-Zentrums bzw. als PostScript- Datei am FTP-Server der Universität Wien erhältlich.