PIN-Code ade
u:net-Accounts müssen nicht mehr verlängert werden

von Peter Marksteiner (Ausgabe 09/2, Oktober 2009)

 

Die EDV-Services für Studierende – unter dem Markennamen u:net zusammengefasst – konnten bis jetzt nur nach Eingabe eines PIN-Codes verwendet werden. Wer heute an der Universität Wien studiert, hat die Zeiten vor der Einführung des PIN-Codes wohl nicht miterlebt, es sei denn, er oder sie studiert schon länger als 20 Semester: So lange, nämlich seit dem Sommersemester 1999, gibt es den PIN-Code schon.

Der PIN-Code hat im Wesentlichen drei Aufgaben erfüllt:

  • Bei der Anmeldung stellt der PIN-Code sicher, dass sich niemand Unbefugter für die u:net-Services registriert.
  • Jedes Semester wird ein neuer PIN-Code mit dem Studienblatt verschickt, mit dem der u:net-Account zu verlängern ist. Diese Maßnahme dient vor allem dazu, nicht verwendete UserIDs, bei denen die Gefahr des Missbrauchs groß ist, „stillzulegen“.
  • Der PIN-Code ist auch ein praktisches Mittel, Uni-Abgänger zu identifizieren: Wer nicht mehr an der Universität Wien studiert, bekommt keinen PIN-Code mehr: Damit laufen die u:net-Benutzungsberechtigungen automatisch ab.

Alle drei Funktionen sind heute obsolet. Bei der Voran­meldung zum Studium im Internet (Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.univie.ac.at/zulassung/) ist eine (temporäre, nur für die Zulassungs­phase relevante) UserID und ein Passwort zu wählen. Nach Vorlage der erforderlichen Dokumente am Schalter der Studienzulassung ist es „amtlich“, dass die Person, die das Passwort gewählt hat, berechtigt ist, die u:net-Services zu verwenden. Daher ist auch dieses Passwort ein geeignetes Mittel, die Berechtigung zur Verwendung der u:net-Services sicherzustellen.

Auch die regelmäßige Verlängerung des u:net-Accounts ist nicht mehr zeitgemäß. Durch E-Learning, UNIVIS online (Abfrage von Prüfungsnoten, Anmeldesystem usw.) und viele andere Services ist es heutzutage kaum möglich zu studieren, ohne regelmäßig den u:net-Account zu verwenden. Die Gefahr des Missbrauchs von brachliegenden u:net-UserIDs ist daher viel geringer als früher. Das semesterweise Eintippen des PIN-Codes entwickelte sich immer mehr zu einem Ritual, dessen Sinnhaftigkeit nicht ersichtlich ist. Auch ohne PIN-Code ist aus den Daten der Verwal­tungssoftware i3v ersichtlich, wer das Studium beendet, daher ist dieser auch zur Feststellung des Ablauf­datums nicht erforderlich (in der Frühzeit des PIN-Codes war das anders – den PIN-Code gibt es schon länger als i3v an der Universität Wien!).

Ab dem Winter­semester 2009 gelten für den u:net-Account folgende Änderungen:

  • Die Anmeldung zu den u:net-Services erfolgt nach wie vor über die Webmaske Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.univie.ac.at/ZID/unet-anmeldung/. Anstelle des PIN-Codes ist nunmehr das bei der Voranmeldung zum Studium gewählte Passwort einzugeben. Sobald der u:net-Account aktiviert ist, verliert dieses Passwort seine Bedeutung.
  • Im Wintersemester 2009/10 werden noch wie bisher PIN-Codes auf dem Beiblatt zum Studienblatt verschickt. Die u:net-Anmeldung kann wahlweise auch noch mittels PIN-Code erfolgen, ab dem Sommersemester 2010 ist nur mehr die Anmeldung über den Zugangscode möglich.
  • Der u:net-Account läuft automatisch mit Be­en­digung des Studiums ab. Zum Ende der Nach­frist im darauffolgenden Semester erfolgt eine Benach­richtigung mittels E-Mail über das bevorstehende Ausscheiden aus der Universität Wien und den Ablauf des u:net-Accounts. Das genaue Datum des Ablaufs wird in dieser Nachricht mitgeteilt. Gegenüber der bisherigen Praxis des „Toleranzsemesters“ ist die Frist leicht verkürzt; sie ist aber ausreichend, um alle Daten zu sichern, eine E-Mail-Weiterleitung einzurichten usw.
  • Einzelne Funktionen von UNIVISonline (z. B. An­mel­dung zur akademischen Abschlussfeier, Antrag auf Leistungsstipendien) müssen auch nach Beendi­gung des Studiums zugänglich sein. Zu diesen Applika­tionen ist der Zugang auch mit einem abgelaufenen u:net-Account unter Angabe des letzten Passwortes möglich.

 

In Zukunft werden auch vermehrt offizielle Schreiben der Universität Wien mittels E-Mail an die u:net-E-Mail-Adresse geschickt werden. Es ist daher unbedingt erforderlich, E-Mails an die u:net-Adresse regelmäßig zu lesen oder sie an eine externe Adresse weiterzuleiten (Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.univie.ac.at/ZID/weiterleitung/).