EDV-Reparaturfonds wird aufgelassen

von Peter Karlsreiter (Ausgabe 09/2, Oktober 2009)

 

Der Reparaturfonds wurde 1994 gegründet, um für die Institute und Einrichtungen der Universität Wien eine Absicherung gegen Hardwareschäden zu bieten. Zu diesem Zweck wurde er von der Universität mit ausreichenden Mitteln dotiert und vom Zentralen Informatikdienst, damals EDV-Zentrum, verwaltet. Dadurch waren die Institute der Notwen­digkeit enthoben, teure Wartungs­verträge abzuschließen, welche letztlich ja eine Versicherung zur Abdeckung der Kosten von Hard­wareschäden darstellen.


Durch die Gründung der Bundes­beschaffungsgesellschaft (BBG) im April 2001 hat sich die Situation grundlegend geändert. Diese schreibt nämlich zentral die An­schaf­fung von Standardgeräten zur Abdeck­ung des österreichweiten Bedarfes verschiedener Dienst­stellen aus. Auch an den Instituten der Univer­sität Wien werden diese Standard­geräte in großem Umfang eingesetzt. Ein wesentliches Merk­mal dieser Ausschreibungen ist nun, dass die Geräte bereits mit einer entsprechenden Vor-Ort-Garantie (verpflichtend oder optional) angeboten werden. Durch die hohen Stückzahlen wird dabei ein äußerst attraktiver Preis erreicht.


Der ZID empfiehlt daher den Instituten, in Zukunft Geräte aus der Angebotspalette der BBG (Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.univie.ac.at/ZID/hardware/) mit inkludierter Vor-Ort-Garantie anzuschaffen.


Aus diesem Grund wird der Repara­tur­fonds mit 31.12.2009 aufgelassen.