Personalnachrichten

von Peter Rastl (Ausgabe 09/1, April 2009)

 

Mit Jahresende 2008 sind zwei langjährige Mitarbeiter aus ihrem Arbeitsverhältnis am ZID ausgeschieden und haben ihren wohlverdienten Ruhestand angetreten:

Karl Pechter hat seine Tätigkeit am 17. April 1972 am damaligen Interfakultären Rechenzentrum der Universität Wien aufgenommen, noch während seines Chemiestudiums, und hat – wie auch etliche andere Studienkollegen in der Pionierzeit der EDV – der Chemie zugunsten einer Berufskarriere am Computer entsagt. Im Chemiestudium haben diejenigen, die sich dafür interessierten, reichlich Gelegenheit gefunden, Programmieren zu lernen und die ersten Mainframe-Computer an der Universität Wien für ihre wissenschaftlichen Arbeiten zu nutzen. Karl Pechter wurde auf diese Weise zum Experten in der FORTRAN-Programmierung und hat über all die Jahre am EDV-Zentrum, wie der ZID damals hieß, wohl tausende Studentinnen und Studenten im Programmieren ausgebildet und sie bei ihren ersten Computerprogrammen unterstützt. Die von ihm verfassten ausgezeichneten EDV-Handbücher haben viele bei ihrem Einstieg in die Computerbenutzung begleitet, und Karl Pechter hat damit das Serviceangebot des ZID über mehr als drei Jahrzehnte entscheidend geprägt und mitgestaltet.

Friedrich Zettl ist auf den Tag genau zwei Jahre später, am 17. April 1974, am Interfakultären Rechenzentrum angestellt worden, und zwar als Operator für den Betrieb der Großrechenanlage, die damals im Zuge der Gründung des Interuniversitären EDV-Zentrums (IEZ) gemeinsam mit der TU Wien angeschafft wurde. Im weiteren Verlauf rückte Friedrich Zettl zum Chefoperator und schließlich zum Leiter der Verarbeitung an der IEZ-Anlage an der Universität Wien auf und trug durch seine umsichtige und gewissenhafte Betriebsführung ganz maßgeblich zu dem zuverlässigen Rechnerbetrieb bei, für den das EDV-Zentrum allseits gerühmt wurde. Nach dem Ende der Mainframe-Ära wurde das Operatoren-Team mit neuen Aufgaben betraut, in den letzten Jahren galt der Einsatz von Friedrich Zettl vor allem dem Betrieb des Telefonsystems der Universität.

Ein weiterer langjähriger Mitarbeiter des ZID, der mit Ende März 2009 die Universität Wien verlässt, ist Martin Grabner. Vor 20 Jahren wurde er als Universitätsassistent am Institut für Molekularbiologie angestellt. Anlässlich der Inbetriebnahme des Standortes Dr.-Bohr-Gasse, wo die Universitätsinstitute der biochemischen und molekularbiologischen Fächer angesiedelt wurden, die einen großen fachspezifischen EDV-Bedarf aufweisen, wurde 1992 eigens die „Außenstelle Biochemie“ des EDV-Zentrums errichtet, wobei Martin Grabner ins EDV-Zentrum wechselte und deren Leitung übernahm. Eine Hauptaufgabe dieser Außenstelle war der Betrieb des österreichischen Netzknotens im EMBnet (European Molecular Biology Network), dem Österreich damals beigetreten ist. Die Bedeutung dieses Netzwerks hat sich im Lauf der Jahre stark gewandelt, im Jahr 2008 wurde die Teilnahme Österreichs am EMBnet aufgekündigt. Martin Grabner hat sich daher entschlossen, sein Engagement für die Bioinformatik künftig außerhalb der Universität Wien fortzusetzen.

Allen drei Mitarbeitern danken wir für ihre langjährige engagierte Tätigkeit und wünschen ihnen Glück, Zufriedenheit, beste Gesundheit und viel Schaffenskraft auch für ihre neuen Lebensabschnitte.

Seit der letzten Ausgabe des comment gab es wieder eine Reihe von personellen Veränderungen im ZID. In der Abteilung Universitätsverwaltung wurden seit Anfang 2009 insgesamt fünf vakante Stellen nachbesetzt: Beatrix Kemfelja hat ihre Tätigkeit in der UNIVIS-Projektkoordination aufgenommen, Robert Wimmer und Bernhard Vorderegger in der UNIVIS-Softwareentwicklung, Thomas Holzweber in der UNIVIS-Qualitätssicherung und Harald Judt in der UNIVIS-Produktion.

In der Abteilung PC-Systeme & Fakultätsunterstützung gibt es zwei neue Systemadministratoren, nämlich Thomas Kallinger und Bibiane Blauensteiner, die sich um die Instituts-PCs bzw. um die u:book-Initiative kümmern. Thomas Kaider ist mit März 2009 nach dem Ende seiner Väterkarenz – vorerst teilbeschäftigt – wieder ins Helpdesk-Team zurückgekehrt.

In der Abteilung Zentrale Services sind Michael Fischl und Bernhard Weigl, die beiden Anwendungsprogrammierer im Bereich E-Learning, mit Ende 2008 ausgeschieden. Ihre Nachfolge treten Jürgen Zimmer in der Anwendungsentwicklung und Eva Maria Karall im E-Learning-Support an. Im Bereich der Internet-Domainverwaltung hat David Schmidt Ende Jänner 2009 den ZID verlassen, seine Nachfolge hat Michael Friedrich übernommen.

In der Abteilung Datennetz & Telefonie hat Helmuth Deutsch die Nachfolge von Friedrich Zettl angetreten.

Wir wünschen allen unseren neuen Mitarbeiter/-innen viel Freude und Erfolg in ihren neuen Aufgabengebieten.