UNIVIS online 2009
Inbetriebnahme von Softwareanpassungen vier Mal im Jahr

von Eva Kößlbacher (Ausgabe 09/1, April 2009)

 

Bis dato wurden Softwareanpassungen und -erweiterungen der Verwaltungssoftware i3v und in den Webapplikationen des UNIVIS online einmal im Monat in Betrieb genommen. Von dieser Vorgehensweise wird nun seit Beginn dieses Jahres Abstand genommen. Die neu entwickelten und optimierten Module der für die Universität Wien maßgeschneiderten Software i3v und den darauf in Java aufsetzenden Webapplikationen werden nun vier Mal pro Jahr in Betrieb genommen.

Die nächsten vier Auslieferungstermine sind am:

  • Freitag, 24. April 2009, ab 15:00 Uhr
  • Freitag, 24. Juli 2009, ab 15:00 Uhr
  • Freitag, 23. Oktober, ab 15:00 Uhr
  • Freitag, 29. Jänner 2010, ab 15:00 Uhr

Die Entscheidung, lediglich vier sogenannte Produktiv­setzungstermine pro Jahr zu planen, basiert auf folgenden Überlegungen:

  • Die letzten Jahre haben gezeigt, dass Testphasen von einem Monat – insbesondere wenn es sich um Neuentwicklungen handelt – viel zu kurz sind. Ein Change-Request konnte nur in Ausnahmefällen innerhalb von 15 – 20 Arbeitstagen ausreichend und positiv getestet werden. Dies führte zwangsläufig dazu, dass eine zweite oder dritte Testphase in Anspruch genommen werden musste, ehe der neu entwickelte/angepasste Softwareteil tatsächlich in Betrieb genommen werden konnte.
  • Sehr oft war aber nicht nur die Testphase viel zu kurz, sondern das Testen insgesamt zu unstrukturiert. Technische und fachliche Tests fanden synchron statt, was mitunter kontraproduktiv und auch ineffizient war. Aus diesen Erfahrungen heraus wird nun die Testphase in eine technische und fachliche unterteilt. Sobald eine Softwareadaptierung technisch positiv getes­tet ist, wird diese zur Durchführung fachlicher Tests an die Key-User in der jeweiligen Dienstleistungseinrichtung übergeben.
  • Um sicherzustellen, dass die fachliche Testphase nicht wieder zu kurz wird, werden Programmänderungen nur bis maximal vier Wochen vor einer Produktionsauslieferung auf die Testumgebung übertragen. Dennoch empfiehlt sich, den Schwerpunkt der Tests auf den Beginn der mindestens vierwöchigen Testphase zu legen, um noch allfällige Änderungswünsche an den Funktionalitäten einbringen zu können.
  • Wird auf die i3v-/Java-Produktionsinstanzen ausgeliefert – werden also neue Programmteile von einer Testumgebung in die Produktivsysteme übertragen und in Betrieb genommen – müssen immer alle auf den Testumgebungen vorhandenen Module/Programmteile übertragen werden.
  • Im Anschluss an Produktionsauslieferungen müssen die Instanzen (i3v-Test und i3v-Schulung) mit der i3v-Produktionsinstanz gleichgezogen werden. In der Praxis werden Klone von der i3v-Produktion erstellt und die zuvor ausgelesenen Daten der Test- und Schulungsinstanz auf den Klonen eingelesen. Damit sind dann Test- und Schulungsumgebung programmtechnisch betrachtet auch wieder up to date.
  • Die Woche der Produktionsauslieferung und auch noch die daran anschließende dienen der Nachbesserung und Konsolidierung der neu in Betrieb genommenen Applikationen und kleineren Anpassungen. Deshalb finden in diesen zwei Wochen keine Auslieferungen auf Testinstanzen statt.
  • Wird auf Produktionsinstanzen ausgeliefert, so kommt es sowohl in i3v als auch in UNIVIS online zu einer Betriebsunterbrechung für die Benutzer/-innen. Die Zugänge zu den Applikationen werden an den jeweiligen Auslieferungsnachmittagen gesperrt, damit es erst gar nicht möglich sein kann, dass ein User mit nur zwischenzeitlich gültigen Programmständen arbeitet.

Über die bevorstehenden Auslieferungstermine und die damit verbundenen Betriebsunterbrechungen in i3v und UNIVIS online werden die Benutzer/-innen über E-Mailaus­sen­dungen sowie über Aktuellmeldungen auf der ZID-Website (Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.univie.ac.at/ZID/) rechtzeitig informiert.

 

Im Jänner dieses Jahres wurden bereits die folgenden neuen Funktionalitäten in UNIVIS online ausgeliefert:

Universitätsweites Anmeldesystem

  • Zahlreiche Eingabeerleichterungen für die Studierenden
  • Erläuterung der Statuswerte der Anmeldungen
  • übersichtlichere Anordnung der Daten bei Anmeldungen in UNIVIS online
  • Einschränkung auf das aktuelle Semester
  • Lehrende können Studierende bei mehreren Gruppenbestandteilen innerhalb einer Gruppe anmelden
  • Technische Verbesserungen beim Zuteilungslauf
  • Diverse Back-Office-Funktionalitäten (Hilfestellungen und Kontrollfunktionen)

Lehrverwaltung

  • Die Anzeige von Terminen für Lehrveran­stal­tungen wurde den geänderten Bedürfnissen der Benutzer/-innen entsprechend umgestaltet.

Personalwesen / Job Center

  • Workflow-Schritte in der Bewerber/-innen-Kommunikation
  • Hilfetexte im Job Center
  • Neue Variablen für den E-Mail-Versand
  • Erweiterte Back-Office-Funktionalitäten
  • (beispielsweise Erfassung von Fremdpersonal, Hilfestellungen vom Programm und Kontrollfunktionen)

Forschungsverwaltung

  • Upgrade auf neue Basis-Version in diesem UNIVIS-Teilprojekt
  • Neue komfortable Seitennavigation zur Ansteuerung der ersten, letzten und dazwischen liegender Seiten
  • Kopieren von Datensätzen zur Erleichterung der Neueingabe (werterhaltende Neueingabe)