ACOnet Glasfaserbackbone Phase 1
Ein Etappenbericht

von Christian Panigl (Ausgabe 08/2, Juni 2008)

 

Im Oktober letzten Jahres haben wir im Comment 07/3 unter anderem die Erneuerung des ACOnet-Backbone auf Basis eines österreichweiten, wege-redundanten Glasfasernetzes angekündigt, heute dürfen wir bereits über einen ersten "Etappensieg" berichten.

Alle für die Phase 1 der Erneuerung vorgesehenen Verbindungsstrecken und Standorte konnten, mit nur geringen Abweichungen vom Zeitplan, erfolgreich errichtet und umgestellt werden.

Linz verfügt nun seit Ende Dezember 2007 neben dem bisherigen ACOnet-Anschlusspunkt an der Johannes Kepler Universität über einen zweiten an der oberösterreichischen Landesregierung. Beide Standorte sind untereinander und jeweils wege-redundant mit Glasfaser nach Wien verbunden. Die initiale Übertragungsgeschwindigkeit beträgt jeweils 10 Gigabit/s.

Die Erneuerung und Erweiterung des Standortes Graz konnte im Februar 2008 abgenommen werden. Der neben der TU Graz zweite ACOnet-Anschlusspunkt wurde an der Karl-Franzens-Universität errichtet. Auch hier sind beide Standorte untereinander und jeweils wege-redundant nach Wien über Glasfaser und mit 10 Gigabit/s verbunden.

Im Laufe des März 2008 wurden auch die Anbindungen von Leoben (Montanuniversität) und Eisenstadt (Fachhochschulstudiengänge Burgenland) auf doppelte Glasfaserverbindungen umgestellt. Initial stehen dort nunmehr jeder angeschlossenen Teilnehmerorganisation redundante 1 Gigabit/s Übertragungskanäle nach Graz beziehungsweise Wien zur Verfügung.

Am 25. März 2008 erfolgte schließlich die Abnahmebestätigung für die erste Ausbaustufe (Phase 1) (aktuelle Topologie siehe Abb. 1). Der weitere Ausbau (Phase 2) wird unmittelbar nach der Fußball-Europameisterschaft mit den Standorten Klagenfurt, Salzburg, Innsbruck und Dornbirn fortgesetzt. Die Endabnahme soll planmäßig im Dezember 2008 erfolgen.