Editorial

von Peter Marksteiner (Ausgabe 08/1, März 2008)

 

Liebe Leserin, lieber Leser!

Falls Sie noch ein Exemplar des Comment 06/1 bei der Hand haben: Fällt Ihnen auf Seite 29 rechts etwas auf? Nein? Dort fehlt nach dem letzten Satz der Punkt. Angeblich gibt es in dieser Nummer noch einen zweiten, ähnlich gravierenden Fehler - es gelingt mir jedoch beim besten Willen nicht, diesen zu finden. In praktisch allen Comment-Ausgaben ist die Ausbeute bei der Suche nach Druck-, Satz- und inhaltlichen Fehlern ähnlich mager. Diese seit vielen Jahren unverändert hohe Qualität verdanken wir vor allem einer Person: Elisabeth Zoppoth, die sich zu unserem großen Bedauern entschlossen hat, den ZID zu verlassen.

Elisabeth Zoppoth war am ZWK (Zentrum für Wissenschaftliche Datenkommunikation) an der TUWien angestellt, als dieses im Sommer1992 aufgelöst und die MitarbeiterInnen ins EDV-Zentrum der Uni Wien eingegliedert wurden. Am EDV-Zentrum war sie anfangs für die Organisation und Betreuung von Veranstaltungen zuständig, z. B. der Supercomputing-Konferenz Sup'Eur93. Ende1993 übernahm sie die Öffentlichkeitsarbeit des EDV-Zentrums und bereitete die Neuauflage des lange vernachlässigten Comment vor, der seit Juni1994 wieder regelmäßig erscheint. Der Aufgabenbereich des von ihr geleiteten Referates Öffentlichkeitsarbeit ist in den vergangenen 14 Jahren ständig gewachsen - inzwischen sind noch drei weitere MitarbeiterInnen mit der Herstellung verschiedenster Infomaterialien, mit der Organisation von Informationsveranstaltungen und nicht zuletzt mit der Betreuung der Webseiten des ZID beschäftigt.

Der Comment war Elisabeth Zoppoth stets ein besonderes Anliegen: Insgesamt 37 Ausgaben sind unter ihrer Federführung entstanden. Sie kümmerte sich um jeden einzelnen Produktionsschritt, vom Verfassen und Redigieren von Artikeln und dem Zeichnen von Illustrationen über Satz und Layout bis zur Abo-Verwaltung. Es gibt nur ein Wort, das ihre Arbeitsweise angemessen beschreibt: perfektionistisch. Wer nur das fertige Endprodukt kennt, kann kaum ermessen, wie weit und mühevoll der Weg dorthin ist: Aus meist unverständlichem Techniker-Jargon voller Tipp- und Rechtschreibfehler (oft lange nach Redaktionsschluss geliefert) machte sie mit möglichst behutsamen Eingriffen flüssig lesbare und fehlerfreie Artikel.

Wir wünschen ihr viel Erfolg bei ihren künftigen Aufgaben und werden uns bemühen, auch weiterhin den Comment in gewohnter Qualität zu liefern - sie hat uns die Latte sehr hoch gelegt!