Ein neues Design für den ZID

von Michaela Bociurko (Ausgabe 07/1, März 2007)

 

Vorspiel

Der Comment feiert sein 20-jähriges Jubiläum. Für uns - seine Redakteurinnen - Grund genug, ein kleines bisschen stolz zu sein und dem Ereignis gebührlich zu huldigen (siehe Artikel Zum Geburtstag ein neues Outfit - Der Comment wird 20!). Seit genau zwei Jahrzehnten berichtet die Zeitschrift über IT-Services an der Universität Wien und allgemeine EDV-spezifische Themen. Vom Blickwinkel des Historikers her betrachtet ist der Comment somit auch Quelle für ein kleines Stückchen Zeitgeschichte - dokumentiert er doch auch ganz allgemein die Gesamt­entwicklung dieser Branche, den enormen Bedeutungs­zuwachs, den die EDV im Laufe dieser Jahre erfuhr und das immer größere Anwendungsspektrum von IT im Alltag, im Büro, im Studium, in der Wissenschaft und in der Lehre. Entwicklungen, die sich auch in den immer breiteren Auf­gabengebieten des Zentralen Informatikdienstes und den immer umfangreicheren Services, die der ZID der Univer­sität Wien und den Universitätsangehörigen bereitstellt, spiegeln.

Aber nicht nur das Angebot des ZID an IT-Services wuchs mit den Jahren - ebenso wuchs der Bedarf, diese Services entsprechend zu dokumentieren. Die verschiedenen hierfür herangezogenen Kommunikationskanäle (Zeitschrift, Web­seiten, Flyer, Folder, Broschüren, Plakate, Vorträge etc.) dienten letztlich allesamt einem Zweck: Unsere User zu informieren, sie über Neuerungen und Verbesserungen in Kennt­nis zu setzen, ihnen komplexe technische Themen möglichst verständlich aufzubereiten und ihnen die für die Anwendung der Services notwendigen Anleitungen zur Verfügung zu stellen. Mit den Jahren entstand so ein inhaltlich äußerst gehaltvolles Informationsangebot, das nur einen kleinen "Schönheitsfehler" hatte: Da die Dokumen­tation nicht ausschließlich zentral geschah und auch kaum Vor­gaben bezüglich Gestaltung/Realisierung/Präsentation der Medien existierten, wucherten hier und da unterschiedlichste Pflänzchen nach und nach zu einem kleinen bunten Biotop heran.

So sehr nun auch Artenvielfalt in der Natur zu begrüßen ist - bei der Gestaltung von Dokumentationen wirkt eine solche meist kontraproduktiv und erschwert dem User in der Regel die Informationsbeschaffung bzw. -rezeption. Be­kanntermaßen ist die Problematik unserer Zeit ja nicht der Mangel, sondern vielmehr der Überfluss an Infor­mationen. Der Gestaltung von Information kommt somit u.a. die wichtige Funktion zu, diese auf den ersten Blick erkennbar und zuordenbar zu machen. Da es unser Ziel ist, unseren Usern das Auffinden der erwünschten Informationen so weit wie möglich zu erleichtern und Dokumentationen userfreundlich, übersichtlich und prägnant zu gestalten, beschloss der ZID im Jahr 2006, seine Kommunikationsmittel gesammelt zu überarbeiten. In den meisten Fällen blieb es dann allerdings nicht beim optischen Redesign, sondern die allge­meine "Sanierung" wurde auch gleich zum Anlass genommen, die jeweiligen Medien auch inhaltlich, strukturell etc. zu verbessern und zu ergänzen (siehe auch Zum Ge­burtstag ein neues Outfit - Der Comment wird 20! bzw. Neues Layout beim Webauftritt des ZID).

Individuelles Thema im harmonischen Gesamtwerk

Dabei stand der Rahmen für diese Neugestaltung von vornherein fest. Da sich die Universität Wien seit zwei Jahren mittels eines einheitlichen Corporate Designs präsentiert (siehe hierzu http://public.univie.ac.at/index.php?id=6079), sollte sich der neue visuelle Auftritt des Zentralen Informatikdienstes natürlich harmonisch in das Gesamterscheinungsbild der Uni Wien einbetten. Als erster Schritt wurde das Logo des ZID überarbeitet. Um hier die erwähnte Harmonisierung mit dem Corporate Design der Universität Wien zu erzielen, beauftragte der ZID mit dem Redesign des Logos den Grafiker Martin Dunkl (Dunkl Cor­porate Design), welcher bereits die Logos der Uni Wien und der Universitätsbibliothek gestaltet hatte. Das neue Logo des ZID, welches wir Ihnen bereits im Editorial der letzten Comment-Ausgabe vorgestellt haben, vereint nun traditionelle ZID-Elemente (Pfeilsignet) mit Gestaltungs­elementen des Uni-Logos (Schriftart, Schmuckfarben) und garantiert somit ein perfektes optisches Zusammenspiel der beiden Logos (siehe Abb. 1).

  • Logo ZID, Logo Uni Wien

Abb. 1: Logo des Zentralen Informatikdienstes & Logo der Universität Wien

Im Gegensatz zum "outgesourcten" Logo verlief die wei­tere Neugestaltung unserer Medien "inhouse": Vorhandene Materialien wurden gesichtet, zahlreiche Entwürfe erstellt - als "Baugerüst" dienten dabei die Vorgaben des Corporate Designs der Uni Wien.

Ziel war es, diese Vorgaben mit einigen innovativen, eigenständigen Elementen zu verschmelzen, um so zu einem unverwechselbaren, funktionalen Ge­samt­erscheinungsbild zu gelangen, das deutlich die Zuge­hörigkeit zur Uni Wien zum Ausdruck bringt, aber auch unseren Usern ermöglicht, auf den ersten Blick zu erkennen, dass es sich hierbei um Informationen des Zentralen Infor­ma­tikdienstes handelt. Dabei galt es, die Verwandtschaft all unserer kommunikativen Maßnahmen augenscheinlich zu machen, was eine Adaptierbarkeit des neuen Designs an unterschiedlichste Medien erforderte.

Das neue Design

Da Bilder in diesem Fall tatsächlich mehr sagen als tausend Worte, haben wir für Sie hier ein paar Beispiele abgebildet, anhand derer das neue Design augenscheinlich wird. Wie die Abbildungen rechts oben zeigen, ist die Struktur weitestgehend konform mit den Publikationen der Uni Wien: Das Logo der Universität Wien wurde gemäß den bestehenden Vorgaben am Kopf der Publikation platziert, Titel und Unter­titel sind je nach Format an dessen Fluchtlinien links- bzw. rechtsbündig angeordnet.

Das ZID-Logo befindet sich (je nach Medium) entweder links vom Uni-Logo in der Kopfzeile oder in der Fußzeile und bildet dort eine Einheit mit dem "Schmuck­element" des Designs (Verlaufs­balken, Quadrate, ev. Hintergrundbild). Für die Texte sämtlicher Publikationen werden nun einheitlich die Schriftarten des Corporate De­signs der Uni Wien (Arial, Georgia, Myriad, Minion) verwendet.

Ebenso orientiert sich die Farbgestaltung am Corporate De­sign der Universität. Dabei dominieren die beiden Schmuck­farben Pantone 2945 ("uniblau") und Pantone 431 ("uni­grau"). Aufgrund der Fülle an Themen und der unterschiedlichen Zielgruppen setzen wir zudem weitere Farben (und Bilder) im Rahmen der Schmuckelemente ein, um System in die Vielfalt unserer Dokumentationslandschaft zu bringen. Der neue optische Auftritt des ZID (und unserer Zeit­schrift) wird somit ein farbenfroher(er) und, wie wir hoffen, ein userfreundlicher(er) sein.

Ein paar "Features"

  • Ein wichtiges Anliegen im Rahmen der Überarbeitung war es, dem internationalen Umfeld einer renommierten Universität gerecht zu werden und Informationen zu wich­tigen Services auch in englischer Sprache anzubieten. Zu diesem Zweck werden künftig alle unsere Folder und Plakate zweisprachig bzw. jeweils in Deutsch und Englisch angeboten (unsere Folder sind nun rechts oben mit dem Hinweis DT bzw. EN versehen). Geplant ist weiters, auch auf unseren Webseiten sukzessive den englischen Content auszuweiten.
  • Wert gelegt wurde auch auf die "Verlinkung" vorhandener Informationen. So wurde etwa, um Ihnen das Auffinden von Detailinfos zu erleichtern, auf all unseren Plaka­ten, Foldern und Broschüren deutlich sichtbar der jewei­lige weiterführende Link auf unsere Webseiten an­ge­bracht.
  • Nicht nur das Design unserer Publikationen wurde neu gestaltet, sondern auch das gesamte Informationsangebot rund um unsere PC-Räume im Neuen Institutsgebäude. Alle wichtigen Informationen zur PC-Raum-Benutzung finden Sie nun gesammelt und übersichtlich am so genannten PC-Raum-Infopoint im Gang an der Haupt­stiege sowie im neuen Folder PC-Räume des ZID bzw. Computer Labs provided by ZID.