Neuerungen beim WLAN-Service

von Elisabeth Zoppoth (Ausgabe 06/2, Juni 2006)

 

Um seine verschiedenen Funknetze (WLANs, Wireless Local Area Networks) zu vereinheitlichen und die Servicequalität zu verbessern, hat der ZID im Mai 2006 ein neues WLAN-Management-System in Betrieb genommen. Durch diese Umstellung ergeben sich einige wesentliche Änderungen:

  • Es gibt kein Zeitlimit für die WLAN-Nutzung mehr. Sie bleiben online, bis Sie sich händisch ausloggen, Ihr Notebook in den Ruhezustand versetzen oder es aus der Reichweite der Accesspoints entfernen. Auch ein Ortswechsel ohne neuerliches Login ist jetzt möglich, solange Sie sich nicht aus dem Sendebereich der Accesspoints des ZID bewegen.

  • Die Unterscheidung zwischen Hörsaalnetz und Datentankstellen entfällt - in den Hörsälen kann nun auch mit Unet-UserID drahtlos gearbeitet werden.

  • Die "Datentankstelle Juridicum" existiert in dieser Form nicht mehr, sondern wurde in "normale" Datentankstellen umgewandelt. Der Zugang zur Rechtsdatenbank (RDB) ist weiterhin möglich.

Die genannten Änderungen gelten nicht für die verkabelten Datentankstellen - hier bleibt (vorläufig) alles beim Alten.

In diesem Zusammenhang möchten wir nochmals darauf hinweisen, dass an der Universität Wien seit einiger Zeit auch ein verschlüsseltes Funknetz angeboten wird, die Datentankstelle802.1X. Sofern Sie ein Notebook unter Windows XP oder Mac OS X 10.4 verwenden, können (und sollten) Sie dieses verschlüsselte WLAN nutzen. Die Konfiguration ist etwas aufwendiger, dafür müssen die Login-Daten aber nur bei der Konfiguration und nicht mehr bei jedem Verbindungsaufbau eingegeben werden. Entsprechende Konfigurationsanleitungen sind unter www.univie.ac.at/ZID/anleitungen-wlan/ verfügbar; nähere Infos zur Datentankstelle802.1X finden Sie im Comment 06/1.

Mit UserIDs der Medizinischen Universität Wien kann dieses Service derzeit nicht genutzt werden. Auch die eduroam-Nutzung ist an der Uni Wien möglich. Dabei handelt es sich um ein internationales Projekt, das es erlaubt, mit den Zugangsdaten des Heimatnetzes die WLAN-Infrastruktur zahlreicher europäischer Bildungseinrichtungen zu verwenden (Details siehe Comment 06/1).