IT-Services für die Medizinische Universität

von Elisabeth Zoppoth (Ausgabe 04/1, März 2004)

 

Über Die Tücken der Trennung, die im EDV-Bereich mit der Ausgliederung der Medizinischen Fakultät einhergehen, wurde bereits im Comment 03/2 ausführlich berichtet. Inzwischen ist die "Medizinische Universität Wien" Realität geworden, und auch das ZID-Äquivalent an der Med-Uni hat per 1. Jänner 2004 unter dem Namen IT-Systems & Communications (ITSC) den Betrieb aufgenommen.

Wie im oben erwähnten Artikel beschrieben, werden viele der EDV-Dienstleistungen, die bisher vom Zentralen Informatikdienst der Uni Wien für die Medizinische Fakultät erbracht wurden, bis auf weiteres auch der neuen Med-Uni zur Verfügung stehen. Dies betrifft insbesondere die IT-Infrastruktur an den medizinischen Instituten außerhalb des AKH - beispielsweise den Betrieb des Datennetzes und des Telefonsystems. Auch die PC-Räume der Medizinischen Universität werden weiterhin vom ZID der Uni Wien betreut.

Andere Services, wie die Verteilung von Software-Campuslizenzen und die Internet-Services für die Angehörigen der Med-Uni, sollen hingegen im Laufe der nächsten ein bis zwei Jahre nach und nach vom ITSC übernommen werden. Schon jetzt sind an der Medizinischen Universität in den Bereichen eMail, Webspace, Standardsoftware, Backup-Service, Telefonie und UNIVIS teilweise andere Verwaltungsabläufe einzuhalten. Einzelheiten dazu sowie die Kontaktadresse des EDV-Helpdesk des ITSC finden Sie am Webserver der Medizinischen Universität Wien unter http://www.meduniwien.ac.at/itsc/changes/.

  • Für die Studierenden der Medizinischen Universität ändert sich im IT-Bereich vorläufig nicht viel: Sie können weiterhin das Unet-Service der Uni Wien in Anspruch nehmen. Neue Medizin-Studierende erhalten ihre Unet-UserID wie bisher vom Zentralen Informatikdienst der Universität Wien. Ein "Ablaufdatum" für dieses Procedere wurde noch nicht festgelegt.
  • Etwas komplizierter ist die Lage für die MitarbeiterInnen der Medizinischen Universität. Alle jene, die bereits vor dem 1. Jänner 2004 eine Mailbox-UserID an der Universität Wien hatten, können vorerst die dazugehörigen Services weiterhin verwenden - mit der Einschränkung, dass es (wie schon angesprochen) bei manchen EDV-Dienstleistungen nun neue administrative Abläufe zu beachten gilt. Bereits bestehende Mailbox-UserIDs von MitarbeiterInnen der Med-Uni bleiben bis mindestens 30. Juni 2005 gültig. Durch die geplante sukzessive Erweiterung des Service-Angebots des ITSC ist jedoch ständig mit Änderungen in Detailfragen zu rechnen.

  • Alle MitarbeiterInnen der Med-Uni, die ab dem 1. 1. 2004 angestellt wurden bzw. vorher keine Mailbox-UserID hatten, kommen mit dem ZID der Uni Wien nur mehr in seltenen Fällen in Berührung: Sie erhalten ihre UserID von der Medizinischen Universität. Der Uni-ZID stellt in diesem Fall nur die Diensthandys, die Public Network Services sowie den Breitband-Internetzugang von daheim zur Verfügung. Der Internetzugang via Wählleitung (Modem bzw. ISDN) sowie alle weiteren IT-Services müssen hingegen bei der Med-Uni beantragt werden.

Die Comment-AbonnentInnen an der Medizinischen Universität werden die vorliegende und die nächste Ausgabe der Zeitschrift noch in gedruckter Form erhalten. Danach gelten auch die Angehörigen der Med-Uni als "externe LeserInnen", können aber auf Wunsch ein e-Abo anmelden.

Ein kleiner Trost in diesen schwierigen Zeiten: Selbstverständlich steht der Helpdesk des Uni-ZID für alle Hilfe suchenden Unet- und Mailbox-BenutzerInnen an der Med-Uni weiterhin zur Verfügung.