Notizen

(Ausgabe 03/1, März 2003)

 

Alles Fassade - Über den Umbau des NIG
Änderungen bei Uni-internen Massenmailsendungen
Programmierlehrgang nun auch mit JavaScript
Abschaltung der VM-Rechenanlage

Alles Fassade: Über den Umbau des NIG

von Vera Potuzak

Die Fassaden-Erneuerung des Neuen Institutsgebäudes, die unüberseh- und unüberhörbar voranschreitet, umfaßt auch den Austausch aller Fenster der Außenfassade. Während des Fenstertausches muß der jeweils betroffene Raum etwa zwei Wochen lang gesperrt werden. Leider sind davon auch die PC-Räume im NIG - sofern sie an der Außenseite des Gebäudes liegen - nicht ausgenommen.

In den vom ZID betriebenen PC-Räumen ist der Fenstertausch zu folgenden Terminen geplant:

  • PC-Raum des Instituts für Ethnologie, Kultur- und Sozialanthropologie (4. Stock):
    voraussichtlich 2. - 16. April 2003
  • PC-Räume 5 bis 7 des ZID (1. Stock):
    voraussichtlich 9. - 23. April 2003
  • PC-Räume 2 bis 4 des ZID (1. Stock):
    voraussichtlich 23. April - 7. Mai 2003

Die Kernzeit der Umbauarbeiten umfaßt ca. eine Woche; zusätzlich werden jeweils mehrere Tage vorher und nachher für die Evakuierung bzw. neuerliche Bereitstellung der Geräte benötigt. Bitte verwenden Sie während der Umbauphase auch die PC-Räume an Ihrem Institut bzw. an anderen Universitätsstandorten - und wundern Sie sich nicht, wenn Sie in den nächsten Monaten die im NIG beschäftigten Uni-Mitarbeiter nicht immer an ihren angestammten Plätzen vorfinden.

Änderungen bei Uni-internen Massenmailsendungen

von Lukas Ertl

Seit der ZID vor rund einem Jahr die Möglichkeit universitätsinterner Massenmailsendungen geschaffen hat, erfreut sich dieses Service immer größerer Beliebtheit: Zahlreiche Einrichtungen der Uni Wien haben damit bereits Informationen und Neuigkeiten an verschiedenste Empfängerkreise verschickt. Die gestiegene Popularität zeigte aber auch einige Schwächen dieses Service auf, die vor allem unter den Empfängern für Verwirrungen sorgten - inbesondere wurde es mit der Zeit immer undurchschaubarer, in welche Listen man denn eigentlich eingetragen war. Um die Qualität des Service zu verbessern und den Komfort für die Empfänger zu erhöhen, waren daher einige Änderungen notwendig.

Das neue Konzept, das vom ZID gemeinsam mit dem Rektorenteam ausgearbeitet wurde, sieht vor, daß alle vorhandenen und zukünftigen Listen einer bestimmten Kategorie zugeordnet sind. Diese Kategorien sind einerseits hierarchisch geordnet (universitätsweit, fakultätsweit) und andererseits in ihrer Dringlichkeit gestaffelt (offizielle Aussendungen, allgemeine Nachrichten, Nachrichten von Dritten). Beispiele für solche Kategorien sind etwa Offizielle Aussendungen des Rektorats, Nachrichten des Dekanats oder Nachrichten von Dritten mit Genehmigung des Rektorats.

Als Empfänger wählt man nun nicht mehr einzelne Listen, sondern nur mehr ganze Kategorien. Da deren Anzahl klein ist und nur in Ausnahmefällen neue Kategorien angelegt werden, ist das Service nun für die Empfänger übersichtlicher; darüber hinaus muß man allfällige zukünftige Listen, die einer "unerwünschten" Kategorie angehören, nicht extra abbestellen.

Programmierlehrgang nun auch mit JavaScript

von Eveline Platzer

Die im letzten Semester erstmalig durchgeführten Vorträge und Workshops zum Thema Programmieren wurden erfreulicherweise mit großem Interesse aufgenommen. Von den beiden angebotenen Programmiersprachen Perl und Visual Basic for Applications (VBA) war Perl etwas stärker nachgefragt. Im Sommersemester 2003 wird wieder der komplette Programmierlehrgang abgehalten, wobei diesmal VBA durch JavaScript ersetzt wird. Gestartet wird mit zwei Vorträgen Einführung in das Programmieren - Teil 1 & 2, die die Grundlagen des Programmierens vermitteln, gefolgt von jeweils einem Vortrag Einführung in das Programmieren mit JavaScript bzw. Einführung in das Programmieren mit Perl, die auf die einzelnen Programmiersprachen eingehen. Alle vier Vorträge sind frei zugänglich und kostenlos. Wenn sich genügend Interessenten finden, werden weiterführende Workshops angeboten, um die Kenntnisse zu vertiefen und erste Programmier-Praxis zu erwerben.

Abschaltung der VM-Rechenanlage

von Herbert Stappler

Ende 2002 wurde die VM-Rechenanlage des Zentralen Informatikdienstes endgültig außer Betrieb genommen. Der allgemeine Benutzerbetrieb auf diesem letzten Mainframe-Rechner des ZID war bereits 1999 eingestellt worden, die Umstellung der zahlreichen Applikationen der Universitätsverwaltung nahm dann aber doch noch fast vier Jahre in Anspruch. Mit der Abschaltung ging nun nach beinahe vierzig Jahren das Zeitalter der zentralen Großrechenanlagen an der Uni Wien zu Ende.