Google-Suche für Institute

von Peter Marksteiner (Ausgabe 02/2, Oktober 2002)

 

Ein Punkt Suche gehört heutzutage zur Standardausrüstung einer Webpräsenz. Die Qualität solcher Suchfunktionen läßt jedoch selbst bei aufwendig gestalteten kommerziellen Webseiten oft zu wünschen übrig: Suchanfragen dauern sehr lange, die Benutzerführung ist wenig intuitiv, die Reihung der Treffer ist willkürlich, und manchmal ist überhaupt kein Zusammenhang zwischen Suchbegriff und Suchergebnis zu erkennen. Eine gute Suchfunktion zu programmieren ist eben nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick scheinen mag. Aus diesem Grund haben wir darauf verzichtet, auf dem Webserver der Universität Wien (http://www.univie.ac.at/) eine eigene Volltextsuche anzubieten, sondern nehmen dafür lieber die Dienste der bewährten Suchmaschine Google in Anspruch (siehe Google-Suche auf den Uni-Webservern im Comment 01/2, Seite 2).

Mit einem kleinen Trick läßt sich die Google-Suche auch auf einen Teilbereich des Webservers einschränken, z.B. auf die Webseiten eines Instituts. Die genaue Vorgangsweise ist unter www.univie.ac.at/ZID/suche/ beschrieben. Allen Betreibern von Subservern wird empfohlen, anstelle eigener Lösungen so weit wie möglich diese Suchfunktion zu verwenden.

Einen Nachteil hat die Google-Suche allerdings: Für Webseiten, die sich sehr häufig ändern, ist sie nur bedingt geeignet, weil der Index nur sporadisch aktualisiert wird (nach Angaben von Google etwa einmal im Monat, in der Praxis dauert es manchmal auch länger). Wir sind bemüht, mit Google zu vereinbaren, daß der Uni-Webserver häufiger indiziert wird.