chello
Neue StudentConnect-Tarife

von Herbert Stappler (Ausgabe 02/1, März 2002)

 

Seit Februar 1998 besteht zwischen der Firma UPC Telekabel und dem Zentralen Informatikdienst eine Vereinbarung, die den Zugang zum Datennetz der Universität für Studierende und Mitarbeiter der Uni Wien über Leitungen der Firma UPC Telekabel regelt. Diese Übereinkunft soll den Universitätsangehörigen eine merkliche Kostenersparnis gegenüber den normalen chello-Tarifen bringen (siehe Kasten Bitte bedenken).

Anfang des Jahres hat uns die Firma UPC Telekabel mitgeteilt, daß ab 1. 4. 2002 neue Tarife und organisatorische Regeln in Kraft treten. Die wesentlichen Änderungen sind:

  • Das monatliche Entgelt wird auf Euro 35,- angehoben (bisher: Euro 32,27).
  • Das zulässige Gesamt-Datenvolumen (ein- und ausgehender Verkehr) über chello beträgt nun 1 Gigabyte pro Monat. Im Gegensatz zur bisherigen Regelung (50 MB) fallen keine weiteren Gebühren an, wenn dieses Limit überschritten wird; UPC Telekabel behält sich in solchen Fällen jedoch das Recht vor, die Bandbreite für den Anschluß zu reduzieren. Der Kunde wird davon im voraus per eMail informiert. Bei Überschreiten des Limits in drei aufeinanderfolgenden Monaten kann UPC Telekabel das Vertragsverhältnis kündigen und dem Kunden ein höherwertiges Produkt anbieten.
  • Der Datentransfer über den Proxy-Server der Universität Wien ist nach wie vor unlimitiert.
  • Auf Wunsch kann um Euro 2,- pro Monat eine eigene chello-Mailadresse erworben werden.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte den Webseiten der Firma UPC Telekabel.

Bitte bedenken

Der Zentrale Informatikdienst kooperiert derzeit mit zwei Firmen (UPC Telekabel/chello und Telekom Austria), um den Studierenden und Mitarbeitern der Uni Wien einen kostengünstigen Breitband-Internetzugang von zuhause bieten zu können. Diese Ersparnis wird vor allem dadurch ermöglicht, daß der ZID im Rahmen dieser Zusammenarbeit kostenlos eine Reihe von administrativen und technischen Aufgaben übernimmt. Der Zentrale Informatikdienst hat allerdings keinen Einfluß auf die Tarifgestaltung. An welchen Standorten Anschlüsse errichtet werden können und wie gut oder schlecht das Netzwerk dort funktioniert, liegt ebenfalls im Verantwortungsbereich des Kooperationspartners.

Generell muß eindringlich darauf hingewiesen werden, daß diese Services für Studierende und Uni-Mitarbeiter gedacht sind, die sie zu einem hohen Teil für ihre universitäre Arbeit nutzen. Benutzer mit großen Bandbreitenanforderungen, die das Internet primär als Freizeiteinrichtung sehen, sollten die dafür geeigneten Angebote kommerzieller Internet Service Provider in Anspruch nehmen.