Personalnachrichten

von Peter Rastl (Ausgabe 02/1, März 2002)

 

Diesmal ist über besonders viele Veränderungen in unserem Personalstand zu berichten - was nicht zuletzt auch die große Dynamik illustriert, die die vielfältigen Serviceleistungen am ZID verlangen:

Mit Jahresbeginn 2002 ist Paul Parcalaboiu als Referatsleiter für den Bereich der Telefonie an den Zentralen Informatikdienst übergewechselt. Während der letzten fünf Jahre war er - als Telefontechniker der Firma Schrack - maßgeblich für die Umstellung unseres Telefonsystems auf die neue Ericsson-Anlage zuständig; daher kennt er die Telefon-Infrastruktur der Uni Wien wie kein anderer. Mit dem erfolgreichen Abschluß dieses Großprojekts im Dezember 2001 wäre seine Tätigkeit bei uns zu Ende und sein profundes Wissen für uns verloren gegangen. Doch der Betrieb unseres Telefonsystems erfordert auch in den kommenden Jahren solch kompetentes Fachwissen und großes Engagement. Wir sind daher überaus froh, daß Paul Parcalaboiu sich - sogar im Einvernehmen mit der Firma Schrack - zu einem Wechsel an die Universität Wien überreden ließ, und wünschen ihm alles Gute bei uns als seinem neuen Arbeitgeber.

Heinz Pötzl, der als Leiter des Referats Lokale Netze seit vielen Jahren die Errichtung und Erneuerung der Datennetz-Infrastruktur in den zahlreichen Universitätsgebäuden organisiert, wurde im vergangenen Jahr mit mehr als einem Dutzend gleichzeitiger Installationsprojekte an allen möglichen Institutsstandorten - vom BWZ bis zum UZA - besonders intensiv in Anspruch genommen. Diese Arbeiten dienen der Umstellung auf strukturierte Verkabelung, der Modernisierung der Infrastruktur und der Erhöhung der Bandbreiten, damit an allen Instituten auch die nunmehrigen Gigabit-Kapazitäten des Datennetzes genutzt werden können. Es ist nur zu verständlich, daß der Streß in diesem Jahr das zumutbare Maß überschritten hat und Heinz Pötzl sich entschlossen hat, eine Zeitlang zu pausieren: Mit Jahresbeginn 2002 trat Heinz Pötzl einen auf acht Monate anberaumten Karenzurlaub an. Wir wünschen ihm eine angenehme Abwechslung und gute Erholung und freuen uns auf seine Rückkehr im September 2002.

Auch Robert Brunnthaler, der seit März 1998 in unserem Service- und Beratungszentrum tätig war, zu dessen Aufbau er maßgeblich beigetragen hat und wo er unzähligen Benutzern mit kompetentem Rat weiterhelfen konnte, suchte nach einer Veränderung seines Tätigkeitgebiets. Als sich - nach einem kurzen Intermezzo im UNIVIS-Projekt - am ZID doch nichts finden ließ, das ihn nachhaltig fasziniert hätte, entschloß er sich, mit Ende 2001 die Uni Wien zu verlassen. Wir danken Robert Brunnthaler für seine vielen wertvollen und kompetenten Beiträge am ZID - insbesondere seine große Linux-Erfahrung wird uns noch einige Zeit fehlen - und wünschen ihm alles Gute in seiner künftigen Berufslaufbahn! Als neuer Mitarbeiter kam im November 2001 Andreas Pytlik an das Service- und Beratungszentrum, und Nasret Ljesevic, der bei uns bereits ein Jahr lang im Team der Internet-Domainverwaltung tätig war, wechselte ebenfalls dorthin. Beiden wünschen wir viel Erfolg bei ihren neuen Aufgaben.

Der Bedarf an zusätzlichen PC-Räumen für die Studierenden an den diversen Institutsstandorten ist im Vorjahr durch die Einführung der Studienbeiträge und die damit verbundenen zusätzlichen Budgetmittel für die Verbesserung der Lehre stark stimuliert worden (siehe Artikel Noch mehr PC-Räume), und der ZID mußte seinen Mitarbeiterstand in diesem Bereich weiter aufstocken, um den Anforderungen gerecht zu werden. Erich Brabec wurde als Privatangestellter im November 2001 in die Softwaregruppe des PC-Raum-Teams aufgenommen, und zwei Mitarbeiter aus der Abteilung Universitätsverwaltung des ZID, Richard Osmanovic und Alfred Römer, übersiedelten ins NIG und verstärken die Betriebsgruppe des PC-Raum-Teams. In der Abteilung Universitätsverwaltung, die durch die Einführung der umfangreichen neuen Software im Zuge des UNIVIS-Projekts (siehe Artikel UNIVIS wird immer größer) unter besonderer Arbeitsbelastung steht, kamen im Oktober 2001 Michael Filz und im Jänner 2002 Martin Freunschlag als neue Mitarbeiter hinzu. Allen diesen Kollegen wünschen wir das Beste für ihre jeweiligen Tätigkeiten.

Lukas Ertl, seit Oktober 1999 als Webmaster am Zentralen Informatikdienst beschäftigt, hat dank seiner fundierten Systemkenntnisse im Laufe der Zeit immer mehr Aufgaben der Unix-Systembetreuung übernommen und ist nun mit November 2001 vollends in die Mannschaft der Systemadministratoren gewechselt. Seine Nachfolge als "Webmistress" hat Barbara Schwindl angetreten. Viel Erfolg bei den neuen Aufgaben!

Mike Njoroge, der bereits seit 1996 als Windows-Systemadministrator am ZID tätig war und höchst kompetent unter anderem die PC-Systeme des Universitätenkuratoriums betreut hat, verließ die Uni Wien mit Ende Jänner 2002. Dagegen ist Kurt Bauer, der ab Juli 1999 ein Jahr lang die ersten Erfahrungen des ZID mit dem neuen Internet-Protokoll IPv6 gesammelt hat, nach einer Berufstätigkeit in der Privatwirtschaft im Oktober 2001 wieder zu uns zurückgekehrt, um uns bei der Durchführung eines großen internationalen Projekts zur IPv6-Einführung zu unterstützen. Beiden Kollegen vielen Dank für ihre kompetente Mitarbeit!

Im Februar 2002 ist das gesamte Team der Internet-Domainverwaltung in neue Räumlichkeiten im Hof 1 des Universitätscampus Altes AKH übersiedelt, die wir vom Eigentümer des Areals, der Universität Wien, anmieten mußten, um alle zusätzlichen Mitarbeiter des Zentralen Informatikdienstes räumlich unterbringen zu können. Bekanntlich unterstützt der ZID der Uni Wien nach wie vor die NIC.AT GmbH (die offizielle Registrierungsstelle für die österreichische Toplevel-Domain .at) in technischer Hinsicht bei der Weiterentwicklung und beim Betrieb der Domainverwaltungs-Services. Die Einnahmen des Zentralen Informatikdienstes aus dieser Kooperation tragen wesentlich dazu bei, daß wir zusätzlich zum Bundespersonal auch etliche Mitarbeiter im Rahmen der universitären Teilrechtsfähigkeit finanzieren und anstellen können. Im Jänner 2002 wurde Achim Adam als weiterer Mitarbeiter in unser Domainverwaltungs-Team aufgenommen. Wir wünschen ihm viel Freude bei dieser neuen Tätigkeit.

Last but not least arbeitet seit Anfang 2002 Maria Wolf als zusätzliche Mitarbeiterin in der Telefonzentrale der Universität Wien. Hildegard Bösze ist aus der dezentralen Telefonvermittlung im Institutsgebäude Kinderspitalgasse 15 in den wohlverdienten Ruhestand gewechselt; solange wir keine akzeptable organisatorische Lösung für den Telefondienst in diesem Gebäude gefunden haben, unterstützt sie uns aber aushilfsweise auch noch als Pensionistin. Beiden Mitarbeiterinnen danken wir sehr herzlich für ihr Engagement und wünschen ihnen für die Zukunft alles Gute.