Schöne Mobile Welt

von Christoph Berndl (Ausgabe 01/2, Juni 2001)

 

Mobile Geräte wie Handy, Palm oder Laptop und mobile Dienste wie SMS oder WAP erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, und die heute üblichen Infrarot-Schnittstellen tun das ihrige dazu, mobile Datenkommunikation zu vereinfachen. Angesichts dessen sollen im folgenden - als kleiner Einblick in die "schöne mobile Welt" - einige Möglichkeiten der Nutzung solcher Geräte und Services vorgestellt werden. Dies beschränkt sich allerdings in erster Linie auf die Beschreibung der Arbeitsschritte, die notwendig sind, um die verborgenen Talente von PC, Notebook, Handy, Palm & Co auch tatsächlich zum Leben zu erwecken - und die Erläuterung der Vorgangsweise kann wiederum nur selektiv und allgemein geschehen, denn die zahllosen Kombinationsmöglichkeiten von Hard- und Software, Netzbetreibern und Diensten würden jeden Rahmen sprengen.

Hinweis: Angesichts der A1 NetWork Diensthandy-Aktion für Universitätsmitarbeiter wird A1 im folgenden bevorzugt behandelt. GPRS-Handys bleiben unberücksichtigt.

Interludium excursionale: Wir basteln uns ein Mobile!

Was wir dazu alles brauchen (können):

Hardware: Computer (PC, Notebook, Mac, ...) Infrarot-Adapter (intern oder seriell), Mobiltelefon, SIM-Karte, Datenkabel, Ladegerät, Palm, DockingStation

Software: IrDA-Treiber, Modem-Treiber, Modem-Config-Software, Backup-Software, PC-Suite, SMS-Manager, PalmSync, AvantGo, Palm-Eudora, ...

eMail & SMS

Man kann eMail-Nachrichten via SMS empfangen und SMS an Mailadressen schicken - mit einer Einschränkung: Es gilt jeweils die derzeitige Standardlänge für SMS-Nachrichten, das sind maximal 160 Zeichen inklusive Betreff-Zeile (Subject) und Absender-Adresse.

Für die Einrichtung des "eMail/SMS-Gateway" ist eine einmalige Anmeldung beim jeweiligen Handy-Provider erforderlich. Unet- und Mailbox-Benutzer können außerdem alle für sie einlangenden eMail-Nachrichten automatisch an ihr A1- oder Max-Handy weiterleiten lassen.

Gateway einrichten

A1
Als Besitzer eines A1-Handys müssen Sie dazu eine SMS-Nachricht mit beliebigem Inhalt (z.B. Info) verfassen und diese an die Rufnummer +43 664 68001 senden. Sie erhalten umgehend eine SMS mit Ihrer UserID (diese entspricht Ihrer siebenstelligen A1-Rufnummer) und Ihrem Paßwort. Damit ist Ihr eMail-Gateway automatisch eingerichtet. Ihre dazugehörige eMail-Adresse lautet +43664nnnnnnn@TEXT.MOBILKOM.AT (z.B. +436641234567@TEXT.MOBILKOM.AT), wobei nnnnnnn für Ihre siebenstellige A1-Rufnummer steht.

Sie können dieses Service einfach deaktivieren, indem Sie eine SMS mit beliebigem Inhalt an die Nummer +43 664 680500 senden. Falls Sie später doch wieder darauf zurückgreifen wollen, schicken Sie eine SMS mit beliebigem Inhalt an +43 664 680501 (Ihr Paßwort ist dasselbe wie bei der ersten Registrierung).

Wenn Sie eine SMS an eine Mailadresse versenden wollen, schreiben Sie zuerst die eMail-Adresse, dann den Betreff in Klammern (), danach den Text der Nachricht (160-Zeichen-Limit beachten!) und zuletzt noch als Rufnummer +43 664 680502. Sie erhalten dann eine Bestätigung der Form Ihre Nachricht wird weitergeleitet_Ihre mobilkom.

MaxMobil
Senden Sie einfach eine eMail-Nachricht mit dem Betreff HELP PIN an die Adresse HELP@MAX.MAIL.AT. Wenn Sie die automatische eMail-Weiterleitung an Ihr Handy (siehe unten) nutzen wollen, müssen Sie darauf achten, daß die From:-Adresse dieser Nachricht mit der Adresse übereinstimmt, für die die Weiterleitung aktiviert werden soll. Für Unet- und Mailbox-Benutzer ist das ist am einfachsten zu bewerkstelligen, indem sie diese eMail mittels Webmail abschicken.

Daraufhin wird Ihnen als Antwort (ebenfalls per eMail) Ihr "max.mail-PIN" mitgeteilt. Die entsprechende eMail-Adresse lautet 43676nnnnnnn@MAX.MAIL.AT, wobei nnnnnnn für Ihre siebenstellige MaxMobil-Rufnummer steht (z.B. 436761234567@MAX.MAIL.AT).

Mit Ihrem max.mail-PIN, den Sie auch als Nicht-Max-Kunde erhalten, können Sie eMail-Nachrichten als SMS an Max-Handys schicken. Geben Sie dazu in Ihrem Mailprogramm die Empfänger-Adresse (z.B. 436767654321@MAX.MAIL.AT) und im Betreff-/Thema-/Subject-Feld Ihren max.mail-PIN ein. Für den Text stehen 160 alphanumerische Zeichen - inklusive Subject und Absender-Adresse - zur Verfügung. Nachdem Sie die Nachricht abgeschickt haben, erhalten Sie von MaxMobil per eMail eine entsprechende Bestätigung.

eMail-Weiterleitung

Unet- oder Mailbox-Benutzer können - analog zum automatischen Weiterleiten aller Nachrichten (Forward) an eine andere eMail-Adresse - alle einlangenden Nachrichten auch an ein A1- oder Max-Handy weiterleiten lassen. Dies geschieht in Form einer SMS-Nachricht pro eMail. Sie erhalten sowohl die Betreff-Zeile (Subject) als auch den Text, allerdings gilt das erwähnte 160-Zeichen-Limit: Längere Nachrichten werden abgeschnitten.

Um Ihre eMail per SMS an Ihr (bereits dafür freigeschaltetes) Handy weiterleiten zu lassen, rufen Sie mit Ihrem Browser die jeweilige Aktivierungs-Webseite auf:

Wählen Sie dort aus der Liste Ihren Handy-Provider. In das Feld Nr (ohne Vorwahl) tragen Sie Ihre Handy-Rufnummer (ohne Providervorwahl wie z.B. 0664) ein; Max-Kunden müssen zusätzlich im Feld Code den max.mail-PIN angeben.

Weitere Infos & Quellen

Handy & Web: WAP

Falls Sie ein WAP-taugliches Handy besitzen, können Sie unterwegs auch auf bestimmte, speziell für WAP programmierte Webseiten zugreifen. Sie erhalten dann eine einfache Textversion dieser Seiten auf Ihrem Handy-Display. Sinnvoll ist das z.B. bei Online-Telefonbüchern oder Suchmaschinen.

Ihr WAP-fähiges Handy können Sie auf mehrere Arten konfigurieren (im folgenden wird eine A1-Anmeldung vorausgesetzt; nähere Infos und die einzelnen Konfigurationseinstellungen finden Sie unter http://www.a1wap.at/PersWAP/wapconfig.html):

  • Per Anruf: Wenn Sie ein Nokia- oder Ericsson-Handy besitzen, rufen Sie 0800 664 111 und folgen Sie den Anweisungen. Sie erhalten daraufhin eine SMS mit Ihrer Konfiguration. Drücken Sie auf Option - Speichern. Das war's.
  • Per Web: Tragen Sie Ihre Handy-Rufnummer und Ihren Handytyp sowie den gewünschten Konfigurationsnamen auf der Webseite http://www.a1wap.at/PersWAP/wapconfig.html ein. Wie oben erhalten Sie kurz darauf eine SMS mit Ihrer Konfiguration, die Sie dann nur noch auf Ihrem Handy abspeichern müssen.

Sie sollten nun mit dem Handy gleich eine WAP-Seite (z.B. wap.univie.ac.at) aufrufen können. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, Ihre eigene Webseite auf einem der Uni-Webserver als WAP-Seite einzurichten (siehe dazu den Artikel WAP - what? im Comment 00/3).

PC & Handy

Es ist möglich, ein Handy mit einem Computer (ein PC oder Mac, für mobiles Arbeiten aber wohl meist ein Notebook) kommunizieren zu lassen - z.B. um einen Datenabgleich von Adreßbuch oder Kalender durchzuführen. Die Verbindung zwischen den beiden Geräten wird entweder "drahtlos" über die Infrarot-Schnittstelle oder mittels Datenkabel hergestellt.

Links: die beiden Enden eines Datenkabels - der linke Stecker wird an die serielle Schnittstelle des Computers (siehe Foto unten) angeschlossen, der rechte ans Handy. Rechts daneben: ein externer Infrarot-Adapter; ganz rechts: der dazugehörige Stecker, der an die serielle Schnittstelle des Computers anzuschließen ist.
Übliche Anschlüsse auf der Rückseite eines PCs; die Pfeile zeigen auf die seriellen Schnittstellen COM1 und COM2.

Möglichkeit A: Infrarot

Zwei Geräte, die über einen Infrarot-Anschluß verfügen (PCs, Notebooks, Handys, Palms, Psions, Drucker, Kameras und dergleichen), können mit dessen Hilfe ohne Kabel oder sonstige Verbindungen miteinander kommunizieren. Infrarot-Verbindungen sind im Gegensatz zu Funkverbindungen allerdings auf bestimmte Abstände (1 cm bis 4 Meter; in der Praxis ist eine Entfernung zwischen 10 cm und einem Meter am geeignetsten) zwischen den Geräten und auf Sichtverbindung angewiesen.

Am Computer selbst muß dazu ein interner Infrarotport oder ein externer Infrarot-Adapter sowohl vorhanden sein als auch installiert und konfiguriert und schließlich noch aktiviert werden. Im folgenden wird dies schwerpunktmäßig vor allem für Windows-Systeme beschrieben, da diese an der Uni Wien am weitesten verbreitet sind.

Verfügbarkeit
Wenn Ihr Rechner einen internen IR-Anschluß hat, muß dieser im BIOS aktiviert sein (IrDA Port: enabled bzw. uses UART bzw. uses COM2, je nach BIOS). Dadurch wird allerdings eine serielle Schnittstelle - meistens COM2 - belegt, die dann für andere (externe) Anschlüsse und Geräte nicht verwendet werden kann.

Im Falle eines externen IR-Anschlusses ("IR-Adapter") über die serielle Schnittstelle COM1 oder COM2 muß der IrDA-Port auf diesen Anschluß verweisend installiert werden (siehe Abb. 1). Bei PnP(Plug and Play)-Betriebssystemen wird der Anschluß in der Regel beim nächsten Systemstart selbsttätig erkannt und eingerichtet - entweder über den Treiber auf der System-CD-ROM oder über den Treiber auf der CD-ROM, die dem Adapter beigelegt ist. Andernfalls muß ein IR-Treiber von einer externen Quelle bezogen und installiert werden (siehe Abb. 2); diesen finden Sie z.B. unter http://windowsupdate.microsoft.com/R712/v31site/x86/w98/de/thanksstart.htm.

Abb. 1: IrDA-Port für externen Adapter installieren
Abb. 1: IrDA-Port für externen Adapter installieren
Abb. 2: Infrarot-Treiber installieren
Abb. 2: Infrarot-Treiber installieren

Installation / Konfiguration

Die Installation des IrDA-Ports kann, sofern er nicht vom System automatisch erkannt und eingerichtet wird, je nach Betriebssystem eine etwas umständliche Konfiguration und einen etwas tieferen Eingriff ins System erfordern - beispielsweise das Einfügen gewisser Einträge in die Windows-Registry per regedit (siehe Abb. 3). Aus diesem Grund sei hier nur auf einige externe Quellen verwiesen:

Abb. 3: Beispiel für Einträge in die Windows-Registry
Abb. 3: Beispiel für Einträge in die Windows-Registry

Aktivierung

Zum endgültigen Aktivieren der Infrarot-Funktion müssen Sie diese nun - je nach Betriebssystem - entweder durch einen Klick mit der rechten Maustaste auf das IR-Symbol in der Taskleiste des Computers und Klick auf Aktivieren in Betrieb nehmen oder aber einfach das andere Gerät in die Nähe des IR-Adapters bringen. Ein in Empfangsweite befindliches Gerät (dabei kann es sich freilich auch um andere Notebooks, Drucker und dergleichen handeln) sollte unmittelbar erkannt und angezeigt werden. Als Zeichen dafür, daß Sie jetzt mit diesem Gerät Daten austauschen können, erhalten Sie eine Meldung wie die folgende: Ein anderes Gerät mit einer drahtlosen Verbindung ist verfügbar. Nokia 6210 ist in Reichweite.

Möglichkeit B: Datenkabel

Eine Verbindung zwischen Computer und Handy mittels Datenkabel (diese sind für nahezu jedes Handy-Modell als Zubehör im Handel erhältlich) ist zwar nicht wesentlich schneller, aber stabiler als eine Infrarot-Verbindung. Das Datenkabel muß an eine freie serielle Schnittstelle - COM1 oder COM2 - angeschlossen werden, und im jeweiligen Programm zum Datenabgleich oder -austausch (z.B. Nokia Datasuite, PC-Suite, Modem-Setup, Nokia-Backup, ...) ist statt IrDA-Port jetzt COM2 (oder COM1) anzugeben. Ob an dieser Schnittstelle ein Gerät gefunden wurde, wird Ihnen ohnehin sofort mitgeteilt.

Handy und Infrarot-Adapter
Handy und Infrarot-Adapter

Handy = Modem

Moderne Handys können auch als Modem fungieren und eine Wählleitungsverbindung zum Provider aufbauen oder faxen, was die Möglichkeiten der mobilen Datenübertragung um einiges erweitert. Dazu muß das Handy-interne Modem am PC installiert und anschließend eine DFÜ-Wählleitungsverbindung über dieses Modem eingerichtet werden.

Handy-Modem
Installieren Sie die Modemtreiber, die Sie auf der dem Handy beigelegten Software-CD-ROM finden, oder beziehen Sie die Treiber von der Webseite des Herstellers. Für Nokia-Geräte erhalten Sie die Treiber z.B. unter http://www.nokia.at/german/service/download.html. Wählen Sie Ihr Handy-Modell aus und klicken Sie auf Download - dort werden die passenden und aktuellen Modemtreiber für Ihr Gerät angezeigt. Übertragen Sie die benötigte Datei auf Ihren Rechner und installieren Sie sie.

Nicht für alle Handys sind spezielle Modemtreiber verfügbar - bei manchen reicht die Installation eines Standardmodems. Unter PnP(Plug and Play)-Betriebssystemen wird das Gerät (und somit das Modem) oft auch automatisch erkannt, sobald das Handy in Reichweite des aktivierten Infrarot-Adapters gerät.

Wählleitung
Richten Sie über das Handy-Modem (es erscheint nun in der Modemliste) eine DFÜ-Wählleitungsverbindung zu Ihrem Provider ein. Detaillierte und reichhaltig bebilderte Anleitungen für den Wählleitungszugang zur Universität Wien finden Sie unter www.univie.ac.at/ZID/helpdesk/. Beachten Sie bitte, daß seit einiger Zeit auch ein kostengünstiger uni-interner Wählleitungszugang zur Verfügung steht - falls Sie ein A1 NetWork-Diensthandy verwenden, sollten Sie daher bei der Konfiguration des Wählleitungszugangs anstelle der Onlinetarif-Rufnummer für Mailbox-Benutzer (07189 14013) die Nummer 90 14333 angeben.

Datenkabel
Im Falle einer Verbindung mittels Datenkabel installieren Sie ein zweites Handy-Modem, das - bei eingeschaltetem Handy - an der betreffenden Schnittstelle gefunden wird. Sie sollten jetzt also dasselbe Modem am selben Computer einmal über IrDA und einmal über Datenkabel installiert haben. Die DFÜ-Verbindung von vorhin können Sie nun statt über den IrDA-Port über COM2 (oder COM1) laufen lassen, oder Sie legen eine zweite DFÜ-Verbindung dafür an. Die restliche Konfiguration gestaltet sich weitgehend identisch zur vorher beschriebenen.

Fax
Das Senden und Empfangen von Fax-Nachrichten via Handy-Modem ist grundsätzlich sowohl auf PCs als auch auf Palmtops möglich. Der Computer benötigt dazu die entsprechenden Treiber (meist Bestandteil der Systemsoftware) und installiert dann auf Wunsch einen zusätzlichen (Fax-)Drucker. Um ein Dokument aus einem Textverarbeitungsprogramm zu faxen, schickt man es an diesen Drucker und gibt die Telefonnummer des Empfängers an.

Das Empfangen von Fax-Nachrichten am PC erfordert ein spezielles Faxprogramm; zusätzlich muß berücksichtigt werden, welche Fax-Services (z.B. FaxBox, Umleiten) der jeweilige Handy-Provider in Ihrer Tarifklasse anbietet. Mit A1 NetWork-Diensthandys ist das Faxen derzeit leider nicht möglich.

Palm

Wenn Sie Besitzer eines Personal Digital Assistant (PDA) sind, können Sie diesen ebenfalls in Ihr Mobile integrieren. Wie überall gibt es auch hier eine gewisse Artenvielfalt (Palm, Psion, Communicator, ...); im folgenden wird jedoch nur auf den am weitesten verbreiteten Vertreter der Gattung eingegangen: Palm.

Palm
Palm

Auch ein Palm wird mittels Handy-Modem internet-tauglich: Die meisten Palm-Modelle ab Version III (3) verfügen über einen Infrarot-Port, der es ermöglicht, den Palm mit dem Modem Ihres Handys zu verbinden. Sie können Ihren Palm außerdem mit Ihrem PC verbinden - entweder über die mitgelieferte DockingStation oder, wenn Sie unbedingt wollen, auch über Infrarot (unter Windows 2000 ist letzteres allerdings mit einigen Problemen verbunden). Weitere Informationen finden Sie z.B. unter http://www.pdaforum.de/ und http://mailbox.univie.ac.at/alexander.nader/.

Palm an Handy-Modem über Infrarot

Für allgemeine Informationen dazu sei auf http://www.pdaforum.de/ir_palm/ und http://www.palm.com/ verwiesen. Im folgenden wird lediglich die Konfiguration der Verbindung beschrieben; die dafür relevanten Optionen sind im Palm-Hauptmenü unter dem Punkt Einstellen zu finden.

Unter Einstellungen - Verbindung können Sie zusätzlich zu den vorgegebenen Verbindungsmethoden (Direkt/Seriell, IR an PC u.a.) auch einen eigenen neuen Eintrag definieren, der angibt, welchen Weg die Verbindung nehmen soll, wenn ein Netzwerkeintrag diese ansprechen und nutzen will. Die Optionen hierfür sind folgendermaßen einzutragen:

  • Name: beliebig, z.B. Hendl
  • Verbindungsmethode: IrCOMM an Modem
  • Wählverfahren: Touchtone
  • Lautstärke: beliebig

Bei Einstellungen - Netzwerk sind (analog zur Wählleitungsverbindung am PC) die Einwahloptionen zu Ihrem Provider mit sämtlichen Login-Informationen zu definieren:

  • Dienst: Name des Netzes, z.B. Uni
  • Benutzer: Ihre UserID, z.B. a0815333 oder broesef7
  • Kennwort: Aufforderung (oder der Einfachheit halber einmal fix eintragen)
  • Verbindung: Auswahl laut oben definierter Verbindungen, z.B. Hendl
  • Telefon: Einwahlnummer

Unter Einstellungen - Netzwerk - Details geben Sie bitte folgendes an:

  • Verbindungstyp: PPP
  • Zeitabschaltung: Aus
  • Query DNS: aktiv (oder DNS fix eintragen - z.B. für Uni-Einwahl 131.130.1.11, 131.130.1.12)
  • IP Adresse: Automatisch

Jetzt müssen Sie nur mehr am Handy im Menü die Infrarot-Option aktivieren, die Infrarot-Ports der Geräte einander zuwenden und am Palm auf Verbinden tippen. Was Sie dann eventuell noch vermissen, ist geeignete Software, um alle Dienste des großen weiten Netzes nutzen zu können. Empfehlenswert sind AvantGo für WWW und Eudora für eMail. Internet-Software für Palm finden Sie z.B. unter http://tucows.univie.ac.at/ oder http://www.palm.com/.

Palm an PC über DockingStation

Diese Methode ist in erster Linie für die Datensynchronisation per Software empfehlenswert. Die DockingStation wird dazu an die serielle Schnittstelle (COM-Port) angeschlossen; der einzige Unterschied in der Konfiguration der Verbindung besteht in der Auswahl von Seriell in den Verbindungsoptionen. Auf diese Weise können Sie nicht nur neue Programme in Ihren Palm einspielen, sondern auch Termine, Adressen und andere Daten übertragen und mit dem PC synchronisieren. Die genaue Vorgangsweise sollte Ihr Handbuch ausreichend dokumentieren.

Wenn Sie diese Möglichkeit regelmäßig nutzen, tritt der positive Nebeneffekt auf, daß Sie am PC ein ständig aktuelles Backup Ihrer Programme und Daten haben. Dieses können Sie jederzeit wieder auf den Palm übertragen, was vor allem nach einem Reset oder nach einem Systemausfall durch leere Batterien sehr angenehm ist.