Notizen

(Ausgabe 01/1, März 2001)

 

Mail-Only außer Betrieb
Posterservice
Neue PC-Räume
OPEN-SSH lernt sftp
GKS und PHIGS auf "Merlin" aufgelassen
Mail-Exchanger

Mail-Only außer Betrieb

von Vera Potuzak

Der Mail-Only-Wählleitungszugang der Universität Wien wurde im Sommersemester 1999 eingerichtet, um die Unet- und Mailbox-Wählleitungszugänge zu entlasten. Inzwischen kommt es dort allerdings kaum mehr zu Engpässen, und der Mail-Only-Zugang wird nur von einigen wenigen Benutzern verwendet. Daher hat sich der ZID entschlossen, die Mail-Only-Rufnummern (07189 14014 zum Onlinetarif, 01 42781 zum Normaltarif) mit Ende Februar 2001 abzumelden; die Unet- und Mailbox-Wählleitungszugänge bleiben bis auf weiteres unverändert.

Posterservice

von Mario Kind

An der Außenstelle Physik des ZID besteht für alle Universitätsangehörigen die Möglichkeit, über einen Plotter großformatige Drucke zu erstellen und somit Poster oder andere Grafiken in Formaten bis maximal A0 auf einfache und kostengünstige Weise zu Papier zu bringen. Dabei können die Dateiformate vieler gängiger Grafikprogramme (z.B. CorelDraw, PowerPoint) verarbeitet werden. Nähere Informationen zur Vorgangsweise sowie eine Preisliste finden Sie unter www.univie.ac.at/ZID/posterservice/. Bei speziellen Fragen zu diesem Service wenden Sie sich bitte an Mario Kind (Tel.: 4277-14101).

Neue PC-Räume

von Herbert Stappler

Bedingt durch die budgetären Probleme des Jahres 2000, die ja die gesamte Universität hart trafen, wurde auch die Errichtung von PC-Räumen stark verzögert. Der neue, dringend benötigte Kursraum B des ZID (NIG, Erdgeschoß) konnte zwar rechtzeitig zu Beginn des Wintersemesters in Betrieb genommen werden, aber die ursprünglich für das Sommersemester 2000 vorgesehenen PC-Räume am Institut für Sprachwissenschaft (1090 Wien, Berggasse 11) und im Biozentrum (1030 Wien, Dr. Bohr-Gasse 9) konnten erst um den Jahreswechsel 2000/2001 ihrer Bestimmung übergeben werden. Im Jahr 2001 wird hoffentlich wieder frischer Schwung einkehren: Voraussichtlich werden mehr als 100 neue PC-Arbeitsplätze geschaffen - die meisten davon am Institut für Anatomie (1090 Wien, Währinger Straße 13), wo wegen der Reform des Medizinstudiums etwa 80 Geräte für Studierende im ersten Studienabschnitt benötigt werden.

OPEN-SSH lernt sftp

von Heinrich Mislik

Seit kurzem ist eine neue Version der Secure Shell-Serversoftware OPEN-SSH 2.0, die auch das Protokoll sftp unterstützt, auf den Servern WWW.UNIVIE.AC.AT, MAILBOX.UNIVIE.AC.AT, UNET.UNIVIE.AC.AT, RS6000.UNIVIE.AC.AT und ALPHA.UNIVIE.AC.AT im Einsatz. Damit ist auch hier die komfortable Dateiübertragung per Drag & Drop möglich, wie sie im Comment 00/3 auf Seite 27 beschrieben wurde.

GKS und PHIGS auf "Merlin" aufgelassen

von Aron Vrtala

Die beiden Grafik-Bibliotheken GKS und PHIGS, die bisher am Unix-Cluster MERLIN.AP.UNIVIE.AC.AT der Außenstelle Physik zur Verfügung standen, wurden nun von der Herstellerfirma Compaq aus dem Produktportfolio für Tru64 Unix genommen. Daher können diese Grafikpakete ab dem nächsten System-Upgrade des Unix-Clusters "Merlin" (voraussichtlich Mitte März 2001) nicht mehr unterstützt werden. Programme, die GKS und PHIGS verwenden, müssen auf eine andere Software migriert werden; dafür stehen die Produkte OpenGL (Mesa) und Sciplot zur Verfügung. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiter der Außenstelle Physik (Tel.: 4277-14100).

Mail-Exchanger

von Alexander Talos

Durch die enorme Anzahl von Rechnern im Datennetz der Uni Wien gibt es häufig Probleme mit fehlerhaft konfigurierten Mailservern. Wie bereits berichtet (siehe Comment 00/2, Seite 25), wurden daher zentrale Mail-Exchanger eingerichtet, die als vorgeschaltete Instanz Hackerangriffe und den Mißbrauch von Instituts-Mailservern als Spamrelays verhindern sollen: Der direkte TCP-Verkehr von außen mit Port 25 (SMTP) der Instituts-Mailserver wird auf den Routern des ZID gesperrt und über die Mail-Exchanger geleitet.

Mittlerweile wurden - nahezu immer völlig problemlos und für die Benutzer unbemerkt - größere Netzwerkbereiche umgestellt, und laufend werden weitere Netze einbezogen. Die Einbindung bestehender Instituts-Netzwerke in dieses Service erfolgt in Zusammenarbeit mit den jeweils zuständigen Systemadministratoren. Neue Mailserver müssen dem ZID gemeldet werden (an MX@UNIVIE.AC.AT).

Für die Benutzer und Administratoren von Instituts-Mailservern bieten die zentralen Mail-Exchanger (abgesehen vom bereits erwähnten Sicherheitsaspekt) mittlerweile einige Vorteile:

  • Der neue Virenscanner ermöglicht Benutzern und Server-Betreibern das einfache Aussondern verseuchter eMail.
  • Mit der Header-Zeile X-Spam-Flags kann nach den einschlägigen Spam-Blacklists gefiltert werden.
  • Es ist möglich, Nachrichten an bestimmte Mailadressen bereits an den Mail-Exchangern abzuweisen. Diese Funktion kann sehr nützlich sein, wenn z.B. ein Instituts-Mailserver mit Fehlermeldungen überschwemmt wird, weil ein unbekannter Spammer eine Mailadresse dieses Instituts fälschlicherweise als Absender angegeben hat.

Weitere aktuelle Informationen zu den Mail-Exchangern finden Sie im WWW.