ACOnet
Bandbreitenbericht 2000

(Ausgabe 00/1, März 2000)

 

Um jene EDV-Projekte gewährleisten zu können, ohne die ein Universitätsbetrieb heute nicht mehr denkbar wäre, muß die Bandbreite der Internet-Anbindungen, die über die Uni Wien abgewickelt werden, sowohl im nationalen wie auch im internationalen Bereich kontinuierlich erhöht werden. Das Ziel einer jährlichen Verdoppelung konnte auch heuer wieder erfolgreich realisiert werden: Nach Abschluß der entsprechenden Verträge bietet ACOnet (das österreichische wissenschaftliche Datennetz, das gemeinnützige Einrichtungen der Forschung, Bildung und Kultur an das Internet anbindet und vom Zentralen Informatikdienst der Universität Wien betrieben wird) im Jahr 2000 teilweise sogar mehr als die doppelte Bandbreite des Vorjahres.
 

  • Innerhalb Österreichs wird ACOnet für die verschiedenen Universitätsstädte die aus der Grafik ersichtlichen Bandbreiten zur Verfügung stellen.
  • Die Koppelung an VIX (Vienna Internet eXchange) erfolgt mit 100 Mbit/s und gestattet den direkten Datenaustausch zwischen ACOnet und den Netzen anderer österreichischer und einiger internationaler Provider.
  • An das europäische Wissenschaftsnetz TEN-155 ist ACOnet mit einer Bandbreite von 45 Mbit/s angebunden.
  • Der interkontinentale Netzwerkverkehr sowie der Verkehr zu kommerziellen Einrichtungen im Ausland wird über den Backbone-Provider Ebone abgewickelt, der im Besitz des amerikanischen Telekom-Unternehmens GTS ist. Hier gelang nicht nur eine Verdoppelung der Bandbreite, sondern eine Anbindung von ACOnet mit 140 Mbit/s.

Projekte für Studierende

Der Zentrale Informatikdienst hat auch im Hinblick auf die Netzwerkanbindung der privaten PCs von Studierenden Initiativen ergriffen: Mit dem StudentConnect-Angebot der Firma Telekabel steht den Studierenden eine Alternative zu den Wählleitungszugängen der Uni Wien zur Verfügung. Zusätzlich wurde das Projekt Virtueller Campus ins Leben gerufen, das Studentenheime sowohl untereinander als auch mit dem Datennetz der Uni Wien verbindet.

Bisher sind 20 Studentenheime, die teilweise mittels ADSL-Technologie (2 Mbit/s Download) kommunizieren und über einen Strang von insgesamt 2 Mbit/s mit dem Internet verbunden sind, an den Virtuellen Campus angeschlossen. Viele weitere Anmeldungen liegen bereits vor und sollen nach Abschluß der Formalitäten rasch realisiert werden.