Editorial

(Ausgabe 00/1, März 2000)

 

Liebe Leserin, lieber Leser!

Wie Sie vermutlich schon bemerkt haben, hat sich mit Jahreswechsel 1999/2000 an der Universität Wien einiges geändert: Institute wurden zusammengelegt, neu gegründet oder umbenannt; sogar einige Fakultäten haben ihren Namen gewechselt bzw. werden dies demnächst tun. Der unmittelbare Anlaß dafür ist das Inkrafttreten des Universitätsorganisationsgesetzes 1993 (UOG'93) an der Uni Wien.

Auch der Name EDV-Zentrum ist dem Universitätsorganisationsgesetz 1993 zum Opfer gefallen - er lautet nach § 77 UOG'93 nun Zentraler Informatikdienst (ZID). Es wird wohl einige Zeit dauern, bis sich diese Bezeichnung auch im allgemeinen Sprachgebrauch durchgesetzt hat; die eMail-Adressen und URLs des ZID wurden daher zwar auf die neue Bezeichnung umgestellt, bis auf weiteres funktionieren aber auch noch die alten Adressen.

Der Zentrale Informatikdienst ist wie vormals das EDV-Zentrum eine Dienstleistungseinrichtung der Universität Wien, untersteht aber nun - wie auch die Zentrale Verwaltung und die Universitätsbibliothek - direkt dem Rektorenteam. Der langjährige Leiter des EDV-Zentrums, Dr. Peter Rastl, wurde vom Rektor zum Direktor des Zentralen Informatikdienstes ernannt.

Doch nun zu dieser Ausgabe des Comment: Wie Sie es sich - ob gewollt oder ungewollt - mit uns verscherzen können, erfahren Sie im (sehr lesenswerten!) Beitrag Sechs Methoden, sich unbeliebt zu machen. Über die Aufgaben der unermüdlichen und kaum zu erschütternden Mitarbeiter des Service- und Beratungszentrums berichtet der Artikel "Bitte können Sie mir helfen?". Unet-Benutzer können alles über den Mail-Only-Wählleitungszugang der Uni Wien nachlesen, der eine Alternative zu den zeitweise überlasteten Unet-Wählleitungszugängen bietet; zusätzlich berichten wir über die neue Hardware und das neue Informationssystem des Unet-Service. Für Mailbox-Benutzer besteht nun auch die Möglichkeit, ihre eMail mittels IMAP zu bearbeiten. Außerdem haben wir diesmal einen besonderen Leckerbissen anzubieten: Unser Mitarbeiter Robert Brunnthaler hat die LinuxWorld Expo 2000 zum Anlaß genommen, einen einwöchigen Urlaub in New York zu verbringen; seine Eindrücke von dieser Konferenz schildert er im Beitrag Was gibt es Neues?.

Viel Spaß beim Lesen wünscht die Comment-Redaktion!